
„Keine Kabinettsumbildung geplant“
Merz weist Spekulationen um Spahn zurück
Aktualisiert am 17.01.2026 – 11:54 UhrLesedauer: 2 Min.
Kanzler Friedrich Merz kommt im Amt nur schleppend in Tritt. Der „Spiegel“ spekuliert über Personalwechsel in der Union. Die Bundesregierung dementiert umgehend.
Die Bundesregierung hat Medienberichte über eine mögliche Personalrochade zurückgewiesen. „Eine Kabinettsumbildung ist nicht geplant“, teilte das Kanzleramt am Samstag mit.
Zuvor hatte das Magazin „Spiegel“ über entsprechende Pläne berichtet. Im Zentrum der Spekulationen stand dabei Unions-Fraktionschef Jens Spahn (CDU). Er sollte Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) ablösen. Als Unions-Fraktionschef wäre demnach Thorsten Frei im Gespräch. Ihm sollte als Kanzleramtschef der NRW-Abgeordnete Günter Krings nachfolgen.
Doch stellte eine Regierungssprecherin klar: „Der Bundeskanzler erwägt keine Personalrochade.“
Im März stehen für die Union wichtige Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz an. Personelle Änderungen würden vor den Wahlen kaum in Betracht kommen, mutmaßte der „Spiegel“. Der rheinland-pfälzische Spitzenkandidat Gordon Schnieder ist der Bruder von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder.