Kanzler äußert sich zu möglicher zweiter Amtszeit

Kanzler über zweite Amtszeit

Merz: „Habe schon vor, das eine längere Zeit zu machen“

Aktualisiert am 18.02.2026 – 21:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Friedrich Merz (CDU) beim Politischen Aschermittwoch in Trier: Der 70-Jährige will auch nach der Bundestagswahl 2029 Kanzler bleiben. (Quelle: Harald Tittel/dpa/dpa-bilder)

Friedrich Merz ist der älteste Bundeskanzler seit Konrad Adenauer. Ans Aufhören denkt er aber nicht. Am Politischen Aschermittwoch verweist er auf seinen Vater.

Kanzler Friedrich Merz (CDU) strebt eine zweite Amtszeit nach der für 2029 geplanten Bundestagswahl an. „Ich habe schon noch vor, das eine längere Zeit zu machen“, sagte der 70-Jährige beim Politischen Aschermittwoch in Trier und verwies darauf, dass sein Vater im Januar 102 geworden sei.

An den rheinland-pfälzischen CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 22. März, Gordon Schnieder, gerichtet, sagte Merz: „Wenn wir dann, sagen wir in fünf Jahren, hier wieder stehen, dann möchte ich, dass wir beide gemeinsam, du als Ministerpräsident, ich im Amt als Bundeskanzler, wir beide zurückschauen und sagen: Das waren harte Zeiten, aber wir haben damals in der CDU Deutschlands und in dieser Bundesregierung und in dieser Landesregierung, geführt von Gordon Schnieder, die richtigen Entscheidungen getroffen.“

Merz ist am 11. November 70 geworden und der älteste Bundeskanzler seit Konrad Adenauer, der 1963 im Alter von 87 Jahren aus dem Amt schied. Am Freitag will Merz sich auf dem CDU-Parteitag zum dritten Mal zum Parteichef wählen lassen.

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hatte Merz erst kürzlich beste Voraussetzungen für eine lange politische Karriere bescheinigt. „Er hat’s selber gesagt: Sein Vater ist über 100 Jahre alt, seine Mutter knapp drunter“, sagte der CDU-Generalsekretär dem „stern“. „Er hat also die Gene, dass er noch sehr lange Politik machen kann.“

Eine Debatte über eine erneute Kanzlerkandidatur hält der CDU-Generalsekretär allerdings für verfrüht. Auf die entsprechende Frage antwortete Linnemann: „Ich gehe davon aus, aber das ist keine Frage, die sich im Jahr 2026 stellt.“

Aktie.
Die mobile Version verlassen