Neue Union-Trainerin
Kai Wegner gratuliert Marie-Louise Eta – und tritt in Fettnäpfchen
13.04.2026 – 09:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Union Berlin ist der erste Verein der Fußballbundesliga mit einer Frau an der Seitenlinie. Kai Wegner freut sich. Doch ihm unterläuft ein unangenehmer Fehler.
Berlins Regierender Bürgermeister hat auf dem Kurznachrichtendienst X der neuen Trainerin von Union Berlin zum Job gratuliert. Doch dabei schrieb Kai Wegner am Sonntagmorgen den Namen von Marie-Louise Eta falsch. Statt mit „ou“ schrieb Wegner Etas Vornamen lediglich mit einem „u“ – und ohne Bindestrich.
Die Social-Media-Abteilung der Köpenicker reagierte fast umgehend mit einem Kommentar unter Wegners Post. „Kleine Korrektur: Marie-Louise Eta“, schrieben die Mitarbeiter der Eisernen dort. Dazu gab es einen Zwinkersmiley in Richtung des Hertha-Fans aus dem Roten Rathaus.
Wegner wiederum begründete seinen Fauxpas in einer weiteren Replik damit, dass er „so überwältigt“ von Etas Beförderung gewesen sei. „Ihr habt natürlich völlig recht…“, schrieb er in Richtung Union.
Die Kommentare anderer User unter Wegners Gratulation an Eta waren deutlich schärfer als die der Eisernen. „Das nächste Mal vorher den Namen googeln“, schrieb einer. Neben einer ganzen Reihe an Sprüchen unterhalb der Gürtellinie nahmen viele Kommentatoren Wegner für sein Tennismatch während des großen Stromausfalls von Zehlendorf Anfang Januar auf die Schippe.
„Ich dachte, Sie kennen sich nur mit Tennis aus…“, hieß es auf X. Jemand anderes schrieb bezüglich Wegners Tippfehler im Post: „Satzverlust für Wegner.“
Zuvor hatte der FC Union Schlagzeilen gemacht, weil der Verein am späten Samstagabend seinen bisherigen Coach Steffen Baumgart entließ und seine 34-jährige U19-Trainerin Marie-Louise Eta zur Cheftrainerin machte. Eta ist die erste Frau im deutschen Profifußball, die in dieser Position einen Verein trainiert.
Baumgart musste seinen Stuhl nach Unions 1:3-Niederlage beim Tabellenletzten aus Heidenheim räumen. Die Trennung von Baumgart markierte den Tiefpunkt einer bislang enttäuschenden Rückrunde der Eisernen mit nur neun Punkten aus zwölf Spielen.
