Nach deutschem WM-Auftakt
„Nicht so notwendig“: DFB-Star äußert sich zu neuer WM-Regel
16.06.2026 – 08:28 UhrLesedauer: 2 Min.

Nach den ersten WM-Partien steht eine neue Regel der Fifa im Fokus. Nun gibt ein deutscher Nationalspieler seine Meinung zu dieser preis.
Aus Houston berichtet William Laing
Beim deutschen Traumstart in die Weltmeisterschaft war Kai Havertz einer der entscheidenden Akteure auf dem Rasen. Der Stürmer vom FC Arsenal hatte beim furiosen 7:1 über Turnierdebütant Curaçao am Sonntag zwar nicht viele Szenen, erzielte aber dennoch zwei Treffer. Kurz vor der Pause traf Havertz per Elfmeter zum vorentscheidenden 3:1. Wenige Minuten vor Schluss besorgte er per Lupfer den Endstand.
Der Doppelpack bescherte ihm im Anschluss die Auszeichnung zum Spieler des Spiels. Als dieser stand der 27-Jährige nach Nathaniel Brown und Manuel Neuer den Journalisten in den Katakomben des Houston-Stadiums Rede und Antwort. Gefragt wurde er dabei auch zu einer neuen Fifa-Regel: die festgelegten Trinkpausen. Die vor Ort „Hydration Break“ genannten Unterbrechungen finden bei jedem Spiel jeweils Mitte der ersten und zweiten Halbzeit statt – unabhängig der Wetterbedingungen. Ein Umstand, den Havertz nicht ganz nachvollziehen konnte.
„Die Trinkpause heute war nicht so notwendig“, sagte der DFB-Angreifer. „Weil generell das Stadion schon relativ kühl war.“ In Houston waren zum Zeitpunkt der Partie zwar um die 30 Grad Celsius gewesen. Die Arena war jedoch auf knapp 22 Grad Celsius heruntergekühlt worden.
DFB-Team nutzte Trinkpause für taktische Anpassungen
Grundsätzlich befürwortete Havertz die Einführung der verpflichtenden Trinkpausen jedoch. „Ich glaube, in manchen Stadien ist es dann auch schon sehr, sehr heiß“, betonte der 59-fache Nationalspieler. „Deswegen benötigt man da auch als Spieler noch einmal vielleicht diese ein, zwei Minuten, um noch einmal was zu trinken.“
Im Video | Deutsche Mannschaft so cool wie das Stadion
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Taktisch half die Unterbrechung der DFB-Elf ebenfalls. Zum Zeitpunkt der ersten Trinkpause hatte Deutschland gerade das 1:1 kassiert, geriet für eine kurze Zeit in die Bredouille. Bundestrainer Julian Nagelsmann konnte in dieser für die Mannschaft schwierigen Phase jedoch noch einmal einige Anpassungen vornehmen. „Die haben dann, glaube ich, auch direkt danach gewirkt“, befand Havertz. Tatsächlich spielte sich Deutschland in der Folge in einen Rausch und ließ Curaçao nicht mehr den Hauch einer Chance.
