Rückruf bei Chio
Dieser Käsedip ist gefährlich für Allergiker
20.06.2026 – 09:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Rückruf bei Chio: Ein Kennzeichnungsfehler auf dem Käsedip könnte für Allergiker gefährlich werden. Das sollten Betroffene wissen.
Heute Abend bestreitet die deutsche Nationalelf ihr zweites WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste. Was bei vielen Fans beim Fußballgucken nicht fehlen darf – Snacks. Doch wer sich zu seinen Chips einen Dip von Chio gekauft hat, sollte lieber genauer hinschauen. Denn die Intersnack Deutschland SE ruft derzeit den „Chio Dip! Hot Cheese“ zurück.
Grund dafür ist ein Kennzeichnungsfehler. Auf einigen Gläsern wurde irrtümlicherweise das Etikett des Artikels „Dip! Hot Salsa“ angebracht . Dadurch fehlen die vorgeschriebenen Hinweise auf enthaltene Allergene, konkret die auf Milchbestandteile. Wie das Unternehmen mitteilt, ist der abgefüllte Cheese-Dip selbst von einwandfreier Qualität. Bei Personen mit Milchallergie oder Laktoseintoleranz kann der Verzehr allerdings gesundheitliche Folgen haben.
Das ist das betroffene Produkt:
- Produktname: Chio Dip! Hot Cheese
- Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 06.12.2026
- Codierung: L.06.12.2026, „X/Y“, Uhrzeit 07:15 bis 10:27
Hinweis zur Codierung: Die Codierung befindet sich am Rand des Deckels in weißer Schrift. Zwischen dem MHD und der Uhrzeit befindet sich ein interner Code (hier als „X/Y“ abgebildet), der nicht relevant ist. Entscheidend sind Datum und Uhrzeit
Verbraucherinnen und Verbraucher, die ein falsch etikettiertes Glas besitzen und eine Milchallergie oder Laktoseintoleranz haben, sollten dieses nicht verzehren. Das Produkt kann über das Kontaktformular auf der Chio-Website gemeldet werden – ein Foto des betroffenen Glases ist dabei einzureichen. Das falsch etikettierte Glas wird laut Unternehmensangaben ersetzt.
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Risiko für Allergiker
Wer eine Milchallergie oder Laktoseintoleranz hat und das Produkt aufgrund des falschen Etiketts verzehrt hat, sollte die Reaktion seines Körpers aufmerksam beobachten. Nahrungsmittelallergien können sich auf unterschiedliche Weise äußern: Mögliche Symptome sind Schwellungen der Schleimhäute im Mund-, Nasen- und Rachenraum sowie Anschwellen der Zunge. Im Magen-Darm-Bereich können Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Durchfall auftreten.
Darüber hinaus sind Reaktionen der Atemwege – etwa eine Verengung der Bronchien im Sinne eines allergischen Asthmas – sowie Hautreaktionen wie Juckreiz und Nesselsucht möglich. Im Extremfall kann es zu einem lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock kommen. Personen, die nach dem Verzehr entsprechende Beschwerden bemerken, sollten umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
