Jugendlicher stirbt bei Strom-Unfall in Bayern

Polizei hat eindringliche Warnung

Jugendlicher will Schnee entfernen – fataler Fehler


Aktualisiert am 12.01.2026 – 18:50 UhrLesedauer: 1 Min.

Strommasten bei Winterwetter (Symbolbild): Ein Jugendlicher starb beim Versuch, Schnee von einer Stromleitung zu entfernen. (Quelle: IMAGO/Thorsten Wagner/imago-images-bilder)

Drei Freunde sind auf einem Hof in Bayern unterwegs, als ein Jugendlicher auf eine Idee kommt: Er will Schnee von einer Oberleitung entfernen. Kurz darauf kämpft er um sein Leben.

Ein Teenager ist im Landkreis Rosenheim in Bayern durch einen heftigen Stromstoß tödlich verletzt worden. Das Unglück ereignete sich am Freitag in Kiefersfelden, zwei Tage später starb der Jugendliche im Krankenhaus, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Den Angaben zufolge wollte der Teenager „Schnee von einer durchhängenden Stromleitung“ entfernen. Dies habe er mit einem metallischen Gegenstand getan. Durch den Strom mit einer Spannung von rund 20.000 Volt wurde er „erheblich verletzt“ und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Zunächst war die Reanimation erfolgreich, doch am Sonntag starb er an seinen schweren Verletzungen.

Ein Polizeisprecher gab das Alter des Jugendlichen mit zwischen 14 und 17 Jahren an, genauere Details wollte er nicht nennen. Der junge Mann war demnach mit zwei Freunden auf einem Hofanwesen unterwegs, als es zu dem Unglück kam.

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen, hieß es. Bislang lägen aber keinerlei Hinweise auf Fremdeinwirkung vor.

Die Polizei sprach in dem Zusammenhang eine eindringliche Warnung aus: Wer mit Stromleitungen in Kontakt gerate, müsse „mit schweren bis hin zu tödlichen Verletzungen rechnen“. Bereits die Annäherung an Oberleitungen sei extrem gefährlich.

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