Nach WM-Spiel
„Absolute Frechheit“: Klopp schwärmt von Bayern-Star
10.07.2026 – 00:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Bei Frankreichs Halbfinaleinzug weiß auch Michael Olise zu überzeugen. Jürgen Klopp ist vom Offensivmann der Bayern angetan.
Die Tore sollten am Donnerstag andere schießen. Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé hießen die erfolgreichen Schützen Frankreichs im WM-Viertelfinale gegen Marokko. Michael Olise blieb zwar ohne Treffer, unauffällig spielte der begabte Flügelstürmer des FC Bayern aber keineswegs. Immer wieder fiel der 24-Jährige durch beeindruckende Aktionen auf.
So wie in der 56. Minute: In zentraler Position rennt Olise auf die marokkanische Abwehr zu – und spielt einen trickreichen Pass auf Teamkollege Mbappé. Olise springt ein und passt sich mit dem linken Fuß den Ball an den rechten. Von dort geht es Spielgerät perfekt zu Mbappé, der aber verzieht. Eine Szene, die bei den MagentaTV-Experten Mats Hummels und Jürgen Klopp Eindruck hinterlässt.
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Klopp sprach nach der Partie von einer „absoluten Frechheit“, wie gut Olise sei. „Da fehlen einem die Worte.“ Mats Hummels ergänzte scherzend: „Das hat ein bisschen genervt da beim Zusehen.“
Olises Pass ließ Klopp staunend zurück. „Wie viel Selbstvertrauen haben die (Frankreich, Anm. d. Red.)? Wie viel Bock haben die auf Fußball? Wenn man Fußballer malen wollte, dann so. Der spricht nur auf dem Platz, hast du das Gefühl“, sagte der potenzielle neue Bundestrainer.
Mbappé gibt Entwarnung
Die Leistung der Franzosen insgesamt beeindruckte den 59 Jahre alten Klopp, der nach dem Spiel auch kurz Kylian Mbappé beglückwünschte. Dabei sah es zu Beginn der Schlussviertelstunde so aus, als wäre dem Kapitän womöglich wenig zum Lachen zumute.
Im Video | Schreckmoment um Mbappé
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Mbappé musste humpelnd vom Platz. Nach dem Schlusspfiff hüpfte er allerdings jubelnd über den Platz – und gab Entwarnung.
„Mir geht es gut. Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht mir gut“, sagte Mbappé im Anschluss. Er hatte sich in der 76. Minute mit schmerzverzerrtem Gesicht auf den Rasen gesetzt, kurz darauf wurde er ausgewechselt. Auf der Bank hatte er einen dicken Eisbeutel am rechten Knöchel. Doch auch Frankreichs Trainer Didier Deschamps versicherte: „Da ist nichts Ernstes.“
