Klopp ordnet seine erste DFB-Pleite ein
„Das geht zu hundert Prozent auf meine Kappe“
27.09.2026 – 23:51 UhrLesedauer: 1 Min.
In seinem zweiten Spiel als Bundestrainer kassiert Jürgen Klopp seine erste Niederlage. Nach dem Schlusspfiff ordnet er das Geschehen ein.
Jürgen Klopp hat auch sein zweites Spiel als Bundestrainer nicht gewonnen. Nach dem 1:1 in den Niederlanden kassierte er mit dem DFB-Team am Sonntagabend eine 0:1-Niederlage gegen Griechenland. Den Auftritt seiner Mannschaft analysierte er unmittelbar nach Schlusspfiff nüchtern.
„Es ist Teil des Prozesses“, sagte Klopp in der ARD und stellte sich vor seine Spieler: „Die Aufstellung, die Zusammensetzung, die vielen Wechsel geht alles zu hundert Prozent auf meine Kappe.“
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Von Zufriedenheit war beim Bundestrainer keine Spur. „Das Spiel nicht zu gewinnen, damit hätte ich leben können – aber verlieren darfst du es nicht“, betonte er. Die Griechen hätten Deutschland „ein Drecksding reingewurschtelt“. Den Schuss von Siegtorschütze Dimitrios Kourbelis hatte Joshua Kimmich für Alexander Nübel unhaltbar abgefälscht.
Klopp sieht trotz Niederlage keinen Grund zur Panik
Klopp verwies in seiner Analyse auch auf den Faktor Zeit. „Wir sind eine Woche zusammen, sind neu zusammengewürfelt, da brauchen wir Abläufe. Die waren irgendwann nicht mehr da“, befand der 59-Jährige. Bisher sei kaum Zeit für Details gewesen: „Fußball braucht Training.“
Einen Grund zur Panik sieht der neue Bundestrainer trotz der Niederlage nicht. „Alles war top in dieser Woche, bis auf große Teile dieses Spiels.“ Der Spielkalender hält zwei zeitnahe Möglichkeiten zur Besserung parat: Am Donnerstag empfängt die deutsche Nationalmannschaft in München Serbien, drei Tage später steht in Thessaloniki das Rückspiel gegen Griechenland an.
