1. FC Köln

Holt Klopp El Mala? Darum könnte das ein Problem werden


15.09.2026 – 15:28 UhrLesedauer: 2 Min.

DFB-Trainer Jürgen Klopp (Archivbild): Am Donnerstag will er den Kader für die deutsche Nationalmannschaft verkünden.

Bundestrainer Jürgen Klopp (Archivbild): Am Donnerstag will er den Kader für die deutsche Nationalmannschaft verkünden. (Quelle: IMAGO/Florian Ulrich/imago)

Saïd El Mala steht DFB-Nominierung durch Jürgen Klopp. Der 1. FC Köln schaut mit gemischten Gefühlen auf die Länderspielpause.

Wenn Jürgen Klopp am Donnerstag um 10 Uhr seinen ersten Kader als Bundestrainer bekannt gibt, dürfte Saïd El Mala unter den Nominierten sein. Der 20-Jährige des 1. FC Köln gilt seit dem Debakel bei der WM 2026 als einer der heißesten Kandidaten für den Neuaufbau der Nationalmannschaft unter Klopp.

Beim FC rechnet man fest mit einer Abstellung El Malas in der zweiwöchigen Länderspielpause. Erstmals erstreckt sich diese Unterbrechung der Bundesliga über zwei volle Wochen mit insgesamt vier Länderspielen. Für den DFB die Chance, viele Spieler zu testen, aber auch für Mannschaften wie den FC die Möglichkeit, an der Feinabstimmung zu arbeiten.

El Mala, Skhiri und Moore wohl unterwegs

Wären da nicht die Abstellungen. Denn der FC bekommt für diese zwei Wochen ein Problem. Eigentlich will Cheftrainer René Wagner mit seinem Team eine Art zweite Sommer-Vorbereitung absolvieren. Er hat zwei Wochen Zeit, in denen er den Fokus auf die bisherigen Schwachstellen legen und die neu formierte Mannschaft noch enger zusammenführen kann. Doch ausgerechnet die drei wichtigsten Spieler werden wohl fehlen.

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El Mala steht vor seiner DFB-Nominierung. Ellyes Skhiri ist noch immer Kapitän der tunesischen Nationalmannschaft und dürfte erneut abberufen werden. Und Mikey Moore wird nach 14 Spielen für die englische U19 wohl erstmals für die U20 seines Landes berufen und ebenfalls zwei Wochen mit der Nationalmannschaft unterwegs sein.

Kölns Saïd El Mala (Archivbild): Unter Klopp-Vorgänger Julian Nagelsmann durfte er nicht mit zur WM. (Quelle: IMAGO/Jordi Mergen/imago)

FC-Trio soll Gerüst für erfolgreiche Saison bilden

Skhiri auf der Sechs, El Mala auf Linksaußen, Moore auf der Zehn: Der FC setzt große Hoffnungen in sein magisches Dreieck. Das Trio soll die „Geißböcke“ durch die Bundesliga tragen, soll das Gerüst bilden, das für die gesamte Mannschaft der Orientierungspunkt ist. Doch ausgerechnet jetzt, da die drei Topspieler endlich beisammen und fit sind, werden sie durch die Länderspiele wieder auseinandergerissen. Erst kurz vor dem Heimderby der „Geißböcke“ gegen Borussia Mönchengladbach werden sie wieder ins FC-Training zurückkehren.

Andere Mannschaften haben diese Probleme freilich auch, und tatsächlich sind sie so etwas wie der Fluch der guten Tat. Schließlich sind Nominierungen Auszeichnungen für die individuellen Qualitäten der Spieler. Doch der FC, dessen Kader im Transfersommer erst spät zusammenfand, muss die anstehende Spielpause wohl ohne seine drei wichtigsten Feldspieler im Kader absolvieren. Keine optimale Situation für Wagner und die „Geißböcke“, die nur darauf hoffen können, dass das Trio zumindest gesund zurückkehren wird.

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