Profi hat Ärger mit der Justiz

Alkohol-Ärger bei Real Madrid

04.09.2026 – 09:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Raúl Asencio: Er hat schon in der Jugend für Real Madrid gespielt. (Quelle: IMAGO/Manu Reino/DeFodi Images/imago)

Real-Star Raúl Asencio steht gleich in zwei Gerichtsverfahren im Mittelpunkt. Trainer José Mourinho hat sich nun öffentlich zu Wort gemeldet – und macht eine klare Ansage.

Real Madrids Verteidiger Raúl Asencio ist wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt worden. Wie inzwischen auch von Seiten des Gerichts bestätigte wurde, wurde der 23-Jährige nach einem Vorfall vom 16. August auf Gran Canaria schuldig gesprochen. Asencio musste eine Geldstrafe in Höhe von 14.400 Euro zahlen, zudem wurde ihm die Fahrerlaubnis für acht Monate entzogen.

Nach Gerichtsangaben lag sein Alkoholwert bei mehr als dem Dreifachen des gesetzlichen Grenzwerts. Wie in Deutschland gilt in Spanien für normale Autofahrer eine allgemeine Promillegrenze von 0,5 Promille im Blut.

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Nun hat sich auch Real-Trainer José Mourinho zu Wort gemeldet – und seinen eigenen Spieler heftig kritisiert. „Ich bin nicht glücklich mit Raúl Asencio. Er ist ein sehr professioneller Spieler, niemand trainiert so wie er. Aber ein Spieler von Real Madrid ist immer ein Spieler von Real Madrid, auch abseits des Platzes. Was man außerhalb des Rasens macht, beschädigt das Image des Klubs. Ich bin nicht glücklich darüber.“

Freispruch für Raúl Asencio in einem anderen Fall

Was Mourinho zusätzlich erzürnt haben dürfte: Für Asencio ging es in dieser Woche noch einmal vor Gericht auf Gran Canaria an. In dem Verfahren ging es um den Vorwurf der nicht einvernehmlichen Weitergabe eines sexuellen Videos von unter anderem einer Minderjährigen aus dem Jahr 2023. Ebenfalls angeklagt waren drei frühere Jugendspieler von Real Madrid. Raúl Asencio und die drei anderen Fußballer wurden allerdings freigesprochen.

Asencio äußerte sich in einem Instagram-Post zu den Vorwürfen: „Jetzt bin ich an der Reihe, mich zu äußern. Nach langer Zeit des Schweigens und der Achtung eines Gerichtsverfahrens, auf dessen Ausgang ich stets vertraut habe, kann ich sagen: Ich wurde freigesprochen.“ Er bedankte sich für die Unterstützung und wolle nun nach vorne schauen und das Kapitel abschließen.

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