Wirbel bei Red Bull

Vater von Formel-1-Star attackiert Ralf Schumacher


17.04.2026 – 10:44 UhrLesedauer: 2 Min.

Ralf Schumacher: Der frühere Formel-1-Fahrer ist seit Jahren als TV-Experte tätig. (Quelle: IMAGO/Sven Severing/imago-images-bilder)

Der TV-Experte äußert sich zur Situation bei Red Bull – und zieht damit Zorn auf sich. Der Grund: Eine Einschätzung, die wenig vorteilhaft für einen großen Namen verläuft.

Die Nerven liegen offenbar blank im Lager des Formel-1-Rennstalls Red Bull. Nun hat sich Jos Verstappen ungewöhnlich deutlich geäußert – und TV-Experte Ralf Schumacher öffentlich scharf attackiert.

Im Podcast „Backstage Boxengasse“ hatte Schumacher über die Folgen des Ausstiegs des langjährigen Teamberaters Helmut Marko nach der vergangenen Saison gesprochen. Seine Einschätzung: „Max hat eine wichtige Stimme in seinem Lager verloren.“ Und weiter: „Da brennt der Baum“, sagte Schumacher und machte vor allem die entstandene Lücke nach Markos Abgang verantwortlich. Seither laufe es an mehreren Stellen nicht rund.

Unter einem entsprechenden Beitrag auf X konterte der Vater des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen nun knapp und deutlich: „Ralf redet viel Scheiße“.

Die Äußerung des Niederländers könnte indes auch ein Indiz für die Lage beim Rennstall sein. Der Start in die Saison lief für Red Bull und Max Verstappen tatsächlich nicht reibungslos. In der Fahrerwertung liegt der Niederländer aktuell auf Rang neun, Red Bull ist bei den Konstrukteuren Sechster. Allerdings wurden bislang erst drei Rennen gefahren, da sowohl der Große Preis von Bahrain als auch der Saudi-Arabien Grand Prix wegen des Iran-Kriegs abgesagt wurde.

„Im Team geht es ein bisschen drunter und drüber, es gibt keine ordentliche Kommunikation nach außen“, sagte Schumacher weiter. Dabei verwies er unter anderem auf den Wechsel von Verstappens Renningenieur Gianpiero Lambiase zu McLaren zur Saison 2028. Zusätzlich gebe es Gerüchte, wonach Ferrari versuche, Red Bulls Chef-Strategin Hannah Schmitz abzuwerben.

Schumacher äußerte Kritik auch am Auto selbst. Der Red-Bull-Bolide sei „eine Katastrophe“ und „schwierig zu fahren“. Beim Schwester-Team Racing Bulls habe man dagegen „einen besseren Job gemacht.“

Share.
Die mobile Version verlassen