Auftritt in riesigem Stadion

Ex-Fußballer wird auf Konzert ausgebuht


02.08.2026 – 13:30 UhrLesedauer: 2 Min.

John Terry: Der Engländer gewann mit Chelsea zahlreiche Titel, darunter die Champions League. (Quelle: IMAGO/imago)

Beim Auftritt eines US-Musikers steht plötzlich John Terry im Fokus. Obwohl das Publikum seinen Unmut äußert, zeigt der Ex-Profi eine kleine Einlage.

John Terry hat gewiss schon schönere Tage im Wembley-Stadion erlebt. Der ehemalige englische Fußballprofi, dekoriert mit zahlreichen Titeln, gewann in der legendären Londoner Arena unter anderem fünfmal das FA-Cup-Finale. Am Freitagabend kehrte er als Konzertzuschauer zurück und wurde ausgebuht.

Der US-amerikanische Country-Musiker Luke Combs absolvierte in der englischen Hauptstadt seinen ersten von drei Auftritten und holte Terry dabei auf die Bühne. Wie englische Medien berichten, habe ein beachtlicher Teil der Zuschauer mit Buhrufen reagiert. Vereinzelt habe es aber auch Jubel gegeben.

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Combs und Terry ließen sich davon nicht beeindrucken. Beide tranken ein Dosenbier – etwas, das der Musiker regelmäßig auf seinen Konzerten macht. Combs warf seine Dose zur Seite, Terry kickte seine Dose in die Menge. Der Musiker setzte seinen Auftritt dann regulär fort, während der Ex-Fußballer hinter ihm von der Bühne verschwand.

Terry gilt als streitbare Figur des englischen Fußballs

Der genaue Hintergrund für den Unmut des Publikums in Reaktion auf den einstigen Nationalspieler ist nicht klar. Er lief knapp zwei Jahrzehnte für den FC Chelsea auf, es könnte sich also schlichtweg um rivalisierende Fans gehandelt haben. In London gibt es neben den „Blues“ momentan fünf andere Erstligisten.

Es könnte aber auch andere Hintergründe haben, Terry gilt seit längerer Zeit als streitbare Figur des englischen Fußballs. Während seiner Zeit als Profi hielten sich Gerüchte um eine Affäre mit der Ex-Partnerin seines Mitspielers Wayne Bridge. Im Rahmen der Weltmeisterschaft zeigte sich Terry zuletzt an der Seite des umstrittenen Fifa-Präsidenten Gianni Infantino. Und abseits des Fußballs trat er wiederholt als Sympathisant britischer Rechtsaußen-Politik auf.

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