Für den 61-Jährigen steht nach der Show vom Freitag fest: „Wenn dann jemand bleiben darf, während ein Paar geht, das für mich auf Platz 1 lag, dann läuft etwas gewaltig schief.“ Er befand: „Dieses Ergebnis ist kein Sieg der Gerechtigkeit. Es ist ein Sieg von Trotz, Fanlagern und blinder Stimmungsmache.“ Abschließend sagte er: „Wo Leistung nichts mehr zählt, verliert die Show. Germany 0 Points.“
Obendrein äußerte sich Llambi auch zu einem bestimmten Kandidaten: Tokio-Hotel-Star Gustav Schäfer. Dieser sei „ein sympathischer Typ, ein Entertainer, ein Gewinn für die Show“. Dennoch betonte Llambi, dass der Musiker tänzerisch „der Schwächste“ gewesen sein. „Punkt.“ Schäfer hatte zwar zittern müssen, schaffte es dann aber doch eine Runde weiter.
Llambi bekam auf Instagram viel Zuspruch. Eine Nutzerin schrieb: „Sehr gut geschrieben! Mich hat das gestern auch sehr getroffen, weil wieder ein sehr talentiertes Paar, das ich auch als Finalisten gesehen habe, diese Reise verlassen musste. Es sorgt dafür, dass man die Lust an ‚Let’s Dance‘ etwas verliert…“ Auch zu lesen: „Dieser wunderschöne Abend hat mich fassungslos zurückgelassen. […] Ich kann es nicht verstehen.“ Eine weitere Zuschauerin schrieb: „Gut geschrieben. Bin geschockt vom Ergebnis und extrem traurig.“
Eine andere Person schrieb allerdings: „Dem Prominenten hilft natürlich seine Fanbase. […] Auch die Fachjury sollte akzeptieren, dass sie in einer Show urteilen und dies nichts mit Veranstaltungen im Tanzsport zu tun hat. Das Publikum hat am Freitagabend eine eigene Sicht und dies sollte vielleicht ohne öffentliche Kritik akzeptiert werden.“ Ähnlich sah es diese Nutzerin, die betonte, durch Llambis Beitrag verwirrt zu sein, da immer wieder betont werde, dass „Let’s Dance“ eben eine Unterhaltungsshow sei: „Und wie will man Unterhaltung bewerten? Durch Anrufe! Natürlich ist Gustav nicht der stärkste Tänzer, aber ich denke, dass er so viele Anrufe hat, weil es eben eine Art Heldenstory ist: der Typ, den keiner auf dem Schirm hatte (nicht mal er selbst), entdeckt seine Liebe zum Tanzen, hängt sich voll rein und liefert – im Rahmen seiner Möglichkeiten – jede Woche voll ab. DAS wird belohnt.“
