Bekannter Name im Profi-Fußball

U19-Trainer von Union Berlin tritt wegen Fehlverhaltens zurück

Aktualisiert am 11.10.2026 – 22:39 UhrLesedauer: 1 Min.

Aus beim 1. FC Union: Jens Härtel legt Amt als Nachwuchstrainer nieder. (Archivbild) (Quelle: Robert Michael/dpa/dpa-bilder)

Der DFB beantragt ein Betätigungsverbot, danach tritt Jens Härtel bei Union Berlin zurück. Er entschuldigt sich und will vorerst nicht als Trainer arbeiten.

Der frühere Zweitliga-Trainer Jens Härtel hat sein Amt als U19-Coach von Union Berlin niedergelegt. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte zuvor ein mehrwöchiges Betätigungsverbot gegen ihn beantragt – wegen diskriminierender Äußerungen im Trainingsbetrieb.

Ausgangspunkt war ein anonymes Schreiben an den Klub, in dem Diskriminierungsvorwürfe gegen den 57-Jährigen erhoben worden waren. Eine Meldung eines Betroffenen habe es bei den internen und externen Anlaufstellen nicht gegeben, teilte Union mit.

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Härtel erklärte in einer Mitteilung des Klubs: „Ich habe Fehler gemacht und bin meiner Vorbildfunktion im Nachwuchsbereich nicht gerecht geworden, dafür habe ich meine Mannschaft sowie das Trainer- und Betreuerteam um Entschuldigung gebeten und möchte das hiermit auch beim gesamten Verein tun.“ Er habe den Klub darüber informiert, den Trainerberuf bis auf Weiteres nicht auszuüben und die Zeit zur persönlichen Aufarbeitung zu nutzen.

Unions Präsidiumsmitglied Lutz Munack äußerte sich zum weiteren Umgang mit dem Fall: „Jens Härtel hat sich falsch verhalten und ist dafür von uns sanktioniert worden. Wir respektieren seinen Schritt und haben uns mit ihm auf eine Auszeit verständigt.“

Vor seiner Zeit bei Union hatte Härtel in der 2. Bundesliga den 1. FC Magdeburg, Hansa Rostock und Eintracht Braunschweig sowie zuletzt den FC Erzgebirge Aue in der 3. Liga trainiert.

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