„Ein Haufen Feiglinge“
Olympiasieger zieht über seine Konkurrenten her
05.09.2026 – 11:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Jakob Ingebrigtsen geht nach dem Rennen in Brüssel verbal auf seine Konkurrenten los. Er kritisiert die Taktik seiner Gegner – und verspricht Großes für die Zukunft.
Leichtathletik-Olympiasieger Jakob Ingebrigtsen hat nach dem Diamond-League-Finale in Brüssel über 1.500 Meter über seine Konkurrenten geschimpft. „Ich bin gegen einen Haufen Feiglinge angetreten“, sagte der Norweger nach dem Rennen, das er als Vierter beendete.
Ingebrigtsen, der sonst für seine taktisch cleveren Rennen bekannt ist, hatte das Rennen überraschend früh angeführt und das Tempo gemacht. Auf der Zielgeraden spurteten jedoch mehrere Läufer an ihm vorbei. Den Sieg holte sich der Australier Cameron Myers. Der einzige deutsche Starter Robert Farken belegte den neunten Platz.
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Bei der norwegischen Rundfunkanstalt NRK ließ Ingebrigtsen seinem Frust freien Lauf. „Ich gebe mein Bestes und laufe, um zu gewinnen, aber ich bin nicht stark genug. So ist es im Moment eben. Aber verdammt noch mal, was für eine Gruppe von Verlierern“, sagte der 25-Jährige.
„Werde alle in Grund und Boden laufen“
Von der Art und Weise, wie seine Gegner liefen, zeigte er sich wenig beeindruckt. „Der Tempomacher macht vor mir einen beschissenen Job. Die anderen sind im Moment viel besser als ich, aber meine Güte. Und dann kommen sie einfach, wenn noch 50 Meter übrig sind“, seufzte Ingebrigtsen, der in Brüssel über die Ziellinie gestürzt war.
Dann gab er sich kämpferisch: „Ich freue mich schon wahnsinnig darauf, in ein paar Monaten zurückzukommen. Dann werde ich alle in Grund und Boden laufen“, sagte der norwegische Lauf-Star, der 2021 in Tokio über 1.500 Meter und 2024 in Paris über 5.000 Meter Olympiasieger wurde.
In diesem Jahr plagten Ingebrigtsen Achillessehnenprobleme. Dennoch gewann er vor fast einem Monat bei den Leichtathletik-Europameisterschaften im britischen Birmingham Gold über 5.000 Meter vor dem deutschen Überraschungszweiten Florian Bremm.
