Italiens Fußballklubs fast fünf Milliarden Euro verschuldet

Rekordhoch in der Serie A

Italiens Fußballklubs fast fünf Milliarden Euro verschuldet

04.02.2026 – 11:43 UhrLesedauer: 1 Min.

Der deutsche Profi Nicolas Kühn spielt mittlerweile in Como: Der Klub häufte in der vergangenen Saison hohe Schulden an. (Quelle: IMAGO/Emanuele Comincini/imago)

Die italienische Serie A hat einen besorgniserregenden finanziellen Negativrekord aufgestellt: Die Gesamtschulden der Erstligisten kratzen an der Fünf-Milliarden-Euro-Grenze.

Die Schulden der italienischen Erstligisten haben einen neuen Höchststand erreicht und summieren sich inzwischen auf 4,86 Milliarden Euro. Wie die Sportzeitung „Gazzetta dello Sport“ berichtet, ist die Verschuldung der Serie-A-Klubs im Vergleich zum Vorjahr um fast 200 Millionen Euro gestiegen – damals lag sie noch bei 4,67 Milliarden Euro.

Besonders tief in den roten Zahlen steckt Como 1907. Der lombardische Verein verzeichnet ein Defizit von 105,1 Millionen Euro. Auch Rekordmeister Juventus Turin (58,1 Millionen Euro) und die AS Rom (53,9 Millionen Euro) belasten die Gesamtbilanz erheblich.

Von den 20 Serie-A-Vereinen meldeten insgesamt 13 Klubs Verluste. Gegen diesen negativen Trend stemmen sich Teams wie Atalanta Bergamo und Inter Mailand. Atalanta erwirtschaftete einen Gewinn von 37,9 Millionen Euro, während Inter einen Überschuss von 35,4 Millionen Euro verzeichnete.

Der Umsatz der Klubs stieg immerhin leicht auf 3,19 Milliarden Euro – ein Plus von 55 Millionen Euro im Vergleich zur Vorsaison. Gleichzeitig stiegen die Ausgaben für Spielergehälter leicht an. Mittlerweile liegen diese bei 1,99 Milliarden Euro.

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