Neuer ID. Cross
In dieses kleine SUV setzt VW große Hoffnungen
15.07.2026 – 12:00 UhrLesedauer: 4 Min.
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Nach dem ID. Polo bringt Volkswagen nun auch dessen SUV-Ableger. Der ID. Cross soll ab Herbst 2026 den Raum unterhalb des ID.4 füllen. t-online hat ihn sich angesehen.
Um das Thema SUV kommt man nicht herum. Wer auf dem aktuellen Automarkt Erfolg haben will, braucht eine entsprechende Variante in seiner Modellpalette. Die Zulassungszahlen sprechen für sich: Bei Volkswagen hat der T-Cross mittlerweile den Polo in der Kleinwagenklasse überholt, zumindest in Deutschland. Im Elektro-Segment hatten die Wolfsburger bislang kein bezahlbares Modell im Angebot – nun folgt nach dem Kleinwagen ID. Polo dessen SUV-Version: der ID. Cross.
Viel verändert hat Volkswagen im Vergleich zur Studie, die 2025 auf der IAA in München stand, nicht. Die Front baut hoch auf und wird von drei horizontalen Leisten gegliedert. Je nach Ausstattung verbindet eine Lichtleiste die schmalen Scheinwerfer. Insgesamt wirkt die Front deutlich aufrechter als bei den bisherigen ID.-Modellen. Das ist kein Zufall: Die hohe Motorhaube soll dem Fahrer die Fahrzeugfront besser sichtbar machen und das Auto präsenter wirken lassen, heißt es vom Hersteller.
Auch in der Seitenansicht bleibt der ID. Cross nah an der Studie. Statt versteckter Türöffner gibt es klassische Bügelgriffe an allen vier Türen – das erhöht den Praxisnutzen. Auffällig ist außerdem die breite C-Säule. Sie erinnert mit ihrer Form ein wenig an den Golf I oder den ersten Bulli, erfüllt aber gleichzeitig einen praktischen Zweck: Durch ihre Gestaltung fällt der hintere Türausschnitt größer aus, was den Einstieg in den Fond erleichtert. Das schwarz abgesetzte Dach lässt den oberen Fahrzeugbereich optisch etwas leichter wirken.
Viel Platz im kleinen SUV
Bei einem SUV spielt neben der Optik vor allem das Platzangebot eine Rolle. Der 4,15 Meter lange ID. Cross profitiert dabei von seiner Elektroplattform, bei der die Räder weit nach vorn und hinten rutschen. Mit 475 Litern fasst der Kofferraum rund 20 Liter mehr Gepäck als der des T-Cross. Unter dem variablen Ladeboden befindet sich zusätzlicher Stauraum für kleinere Gegenstände. Hinzu kommt ein 22 Liter großer Frunk unter der Fronthaube – bei den bisherigen Elektromodellen von Volkswagen gab es ihn nicht; er ist ein sinnvoller Platz für das Ladekabel. Der längere Radstand schafft außerdem spürbar Platz im Innenraum: Auch großgewachsene Mitfahrer sitzen im Fond bequem.
