
„Gefahr für Leib und Leben“
In diesen Regionen gilt jetzt Warnstufe Rot
Aktualisiert am 12.01.2026 – 09:19 UhrLesedauer: 3 Min.
Das befürchtete Unwetter hat den Westen Deutschlands erreicht. Zahlreiche Autobahnen sind spiegelglatt, in mehreren Bundesländern bleiben die Schulen zu – die Lage im Überblick.
Starker Regen hat auf den gefrorenen Böden vor allem im Westen Deutschlands gefährlich glatte Straßen verursacht. Im Berufsverkehr ging es auf mehreren Autobahnen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nur sehr langsam voran. Im Sauerland wurde die Polizei zu einigen Unfällen gerufen. Der Winterdienst war überall im Dauereinsatz.
Am Frankfurter Flughafen wurden am Morgen wegen Schnee und Glatteis rund 100 Flüge gestrichen. Bei der Bahn kam es wegen des Unwetters zu Einschränkungen bei Regionalzügen in Niedersachsen und Hamburg. Im Fernverkehr drosselte die Bahn auf einigen Strecken die Geschwindigkeit der Züge. Insgesamt habe man aber einen guten Betriebsstart am Morgen erlebt, sagte eine Sprecherin.
Für weite Teile Deutschlands gilt weiterhin die zweithöchste Unwetterwarnstufe vor Glatteis. Während sich die Situation etwa am Niederrhein schon wieder entspannte, gilt die Warnung des DWD etwa für Erfurt noch bis 22 Uhr. Die Meteorologen riefen die Menschen auf, Fahrten mit dem Auto zu vermeiden. Es bestehe „Gefahr für Leib und Leben“.
Besonders in weiten Teilen Bayerns, Baden-Württembergs, Nordrhein-Westfalens hat der DWD die zweithöchste Unwetterwarnstufe vor Glatteis ausgegeben. Ebenfalls in Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen und für Teile Thüringens gab der Wetterdienst ähnliche Warnungen heraus.
Das Winterwetter hat Deutschland weiter fest im Griff. Das sind aktuell die fünf kältesten Orte des Landes: Sohland/Spree bei minus 18,2 Grad, in Bertsdorf-Hömitz zeigte das Thermometer minus 18 Grad. In Bad Muskau wurden minus 15,5 Grad, in Klettwitz minus 14,7 Grad und in Lübben-Blumenfelde minus 14,6 Grad gemessen.
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