Feiertag
In diesen Bundesländern bleiben die Geschäfte morgen geschlossen
30.10.2026 – 10:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Reformationstag legt in mehreren Ländern den Handel am Samstag lahm. Nur bestimmte Verkaufsstellen dürfen öffnen, während anderswo regulär eingekauft werden kann.
In zahlreichen Bundesländern bleiben die Geschäfte morgen geschlossen. Grund ist der Reformationstag. Dieser gilt in:
- Brandenburg
- Bremen
- Hamburg
- Mecklenburg-Vorpommern
- Niedersachsen
- Sachsen
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein
- Thüringen
Das wiederum bedeutet, dass Supermärkte, Discounter, Drogerien, Baumärkte, Apotheken und andere Läden nicht geöffnet haben. Da zudem der 1. November ein Sonntag ist, bleibt den betroffenen Bürgern für den Wochenendeinkauf nur der heutige Freitag. In den Geschäften könnte es also vor allem ab nachmittags sehr voll werden.
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Ausnahmen beachten
Es gibt jedoch auch Ausnahmen. So dürfen Tankstellen und Läden in Bahnhöfen und Flughäfen weiterhin geöffnet haben und Lebensmittel verkaufen. Auch Bäckereien dürfen bestimmte Waren anbieten – allerdings zu verkürzten Öffnungszeiten und mit eingeschränktem Sortiment. So sind insbesondere frische Back- und Konditorwaren erlaubt. Alle übrigen Lebensmittel dürfen in einigen Bundesländern nicht verkauft werden. Grundlage sind die jeweiligen Ladenöffnungsgesetze. Bietet der Bäcker jedoch Sitzplätze an, gilt er als Café und fällt unter das Gaststättenrecht (§ 7 Abs. 2 Nr. 1 GastG). In diesem Fall gelten wiederum andere Bestimmungen, auch was die Öffnungszeiten betrifft.
Wo Sie samstags noch einkaufen können
In den übrigen Bundesländern – Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland – ist der 31. Oktober ein normaler Samstag mit üblichen Öffnungszeiten. Bürger, die in einem Bundesland mit Feiertag wohnen, können daher unter Umständen in ein benachbartes Bundesland fahren, um ihre Einkäufe zu erledigen.
Aber Achtung: Für den 31. Oktober sind in zahlreichen Städten sogenannte „Gen Z“-Proteste angekündigt. Es kann also auch in den Bundesländern zu Einschränkungen kommen, in denen die Geschäfte morgen normal geöffnet haben.
