Gefälle in Deutschland

Hier sind Restaurantbesuche am teuersten

08.03.2026 – 03:48 UhrLesedauer: 1 Min.

Gäste in einem Restaurant (Symbolbild): In Deutschland gibt es bei den Preisen ein deutliches Gefälle. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Norbert Probst/imago)

Wer in Norddeutschland essen geht, muss mehr bezahlen als in Thüringen. Eine Studie vergleicht Preise in Restaurants.

Ein Restaurantbesuch ist in Norddeutschland und den Stadtstaaten im Durchschnitt teurer als im Rest der Bundesrepublik. Das ergibt eine Auswertung von Gastronomiepreisen des auf Gastrodaten spezialisierten Start-ups Meoton für das Magazin „Spiegel“ (Samstag). Demnach ist in Thüringen ein Gericht mit durchschnittlich 10,91 Euro günstiger als im touristisch geprägten Mecklenburg-Vorpommern, wo eine Speise durchschnittlich 13,09 Euro kostet. In Bayern sind trotz der dort hohen Kaufkraft nur 11,65 Euro für ein Gericht fällig.

Ein Getränk kostet in Thüringen und Baden-Württemberg den Angaben zufolge durchschnittlich maximal 4,65 Euro – in Hamburg und in Schleswig-Holstein hingegen jeweils 5,13 Euro.

Meoton hat für die Auswertung Speisekarten von rund 30.000 Betrieben automatisiert ausgelesen, vom Imbiss bis zum Gourmetlokal. Daraus wurden die mittleren Preise für zwölf Speisen und 14 Getränke berechnet, darunter Klassiker wie Schnitzel, Tiramisu und Bier. Für das Preisgefälle macht das Start-up auch die höheren Mieten in den Großstädten mitverantwortlich, die „am Ende auf der Speisekarte“ landen.

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