Restauranttipp für Kenner

Hier gibt es das beste Schnitzel der Stadt

Aktualisiert am 12.04.2026 – 12:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Der Klassiker auf dem Teller (Symbolbild): Schnitzel mit Grüner Soße, gereicht in einer kleinen Schale, und Kartoffeln im „Ebbelwoi Unser“. (Quelle: Petr Stepanek Stepanek Photography)

Wer in Frankfurt das allerbeste Schnitzel sucht, für den führt kein Weg am „Ebbelwoi Unser“ vorbei. Was macht die Traditionswirtschaft richtig?

Im „Ebbelwoi Unser“ liegt der Duft von Bratfett, Apfelsauerkraut und frisch gebratenen Schnitzeln in der Luft. Drinnen klirren Gläser, aus dem Gastraum steigen Dampfwolken von den Tellern auf. Das Lokal steht für Frankfurter Wirtshauskultur und eine deftige Küche mit Herz. Wer ein gutes Schnitzel sucht – außen goldbraun, innen saftig, dazu Bratkartoffeln oder Grüne Soße wie bei Oma –, wird hier fündig.

Die urige Apfelweinwirtschaft im Herzen Frankfurts steht für ehrliche, bodenständige Küche – mit Augenzwinkern und viel Liebe zum Detail. Das Lokal liegt auf der Sachsenhäuser Seite zwischen Mainufer und Lokalbahnhof, versteckt in einer ruhigen Nebenstraße im Abtsgässchen: abseits des Trubels und doch mitten im echten Frankfurt.

Der Höhepunkt auf der Speisekarte ist aber das Frankfurter Schnitzel Wiener Art: knusprig ausgebackenes Schweineschnitzel, serviert wahlweise mit Pellkartoffeln oder Bratkartoffeln – dazu die Frankfurter Spezialität Grüne Soße aus sieben Kräutern. Mit Pellkartoffeln kostet das Gericht 23,20 Euro, mit Bratkartoffeln 23,80 Euro.

Wer weniger Hunger hat, bestellt das kleine Frankfurter Schnitzel als halbe Portion für 20,20 Euro. Deftig geht’s weiter mit dem gekochten Tafelspitz vom Jungbullen mit Grüner Soße und Pellkartoffeln für 24,20 Euro oder dem 250-Gramm-Rumpsteak mit Kräuterbutter, Bratkartoffeln und Salat für 29,50 Euro.

Wer klassische Hausmannskost liebt, wird ebenfalls glücklich: Leberknödel mit Specksoße, Apfelsauerkraut und frischem Kartoffelpüree gibt es für 18,20 Euro. Gekochte Rippchen mit Apfelsauerkraut und Püree stehen mit 20 Euro auf der Karte, die gegrillte Variante kostet 20,40 Euro.

Die Schlachtplatte mit Blut- und Leberwurst, Leberknödel, Rippchenstück und Apfelsauerkraut ist für 21,10 Euro zu haben. Und dann gibt es da noch die vielleicht liebevollste Frikadelle der Stadt: hausgemacht, „handgestreichelt“, serviert mit Apfelsauerkraut, frischem Kartoffelpüree, Specksoße und Röstzwiebeln – für 18,20 Euro.

Sogar ein Kartoffelkloß mit Leberwurstfüllung auf Apfelsauerkraut mit Specksoße hat seinen Platz auf der Karte – ebenfalls für 18,20 Euro. Vieles davon klingt wie aus einer anderen Zeit. Und genau das ist Teil des Charmes.

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