Dass sie noch immer auf der Bühne steht, verdankt Baginsky nach eigener Einschätzung auch ihrem Lebensstil. „Botox mache ich nicht. Ich bin gerne bereit, mich verwöhnen zu lassen oder ein tolles Programm auszuprobieren, aber spritzen lasse ich nichts“, betont sie. Auf die Frage, was sie jung halte, verweist die Sängerin auf andere Faktoren: „Ich habe nie geraucht, das sind alles Fakten, die dafürsprechen, dass die Haut nicht so schnell altert. Und ich lebe mit elf Katzen, die sind bei uns gestrandet. Wir haben eine große Wohnung, keine Nachbarn, die sich beschweren, und viel Natur. Diese Einstellung zum Leben hält auch jung.“
Die Katzenliebe hat allerdings ihren Preis. „Für Katzenfutter geben wir bestimmt 1.000 Euro im Monat aus. Unsere Katzen sind zwischen 15 und 18 Jahre alt, bekommen Medikamente und nur das Beste“, erzählt Baginsky. Finanziell hat sie dafür vorgesorgt. „Ich habe immer in die Künstlersozialkasse eingezahlt. Ich bekomme nicht viel Rente, aber immerhin um die 1.000 Euro“, sagt sie. Zudem hat sie gemeinsam mit ihrem Mann eine Immobilie gekauft. „Das ist unser Geld für das Alter. Wenn ich mal sterbe, geht das Vermögen an eine Tierorganisation und eine Stiftung für krebskranke Kinder.“
An den Ruhestand denkt Baginsky trotzdem noch lange nicht. Ans Lebensende allerdings schon – auf ihre ganz eigene Art: „Ich möchte nicht ins Pflegeheim. Ich wünsche mir, dass mich jemand betreut, dafür habe ich auch gespart.“ Dann fügt sie hinzu: „Ansonsten wünsche ich mir, dass ich zu Hause sterben kann. Aber noch nicht. Jetzt bin ich erst mal dran mit meinem neuen Baby.“
