Wie Sie das Tier wiederfinden
Hund entlaufen: Diesen Fehler dürfen Sie nicht machen
Aktualisiert am 06.04.2026 – 15:23 UhrLesedauer: 3 Min.
Ist Ihnen beim Gassigehen der Hund ausgerissen und kommt nicht zurück, sollten Sie zunächst eines tun: Ruhe bewahren. Tipps, wie Sie sich am besten verhalten.
Es gibt verschiedene Gründe, warum Hunde weglaufen. Bei manchen Tieren reicht es, einen Moment nicht aufzupassen, schon rennen sie davon. Einige folgen ihrem Jagdtrieb oder der Spur einer läufigen Hündin. Bei anderen sorgt ein lautes Geräusch oder ein Unfall dafür, dass die Tiere unter Schock und Angst wegrennen.
Diesen Fehler sollten Sie dann aber nicht begehen: dem Vierbeiner in jede beliebige Richtung hinterherlaufen und ein größeres Gebiet planlos mit dem eigenen Geruch kontaminieren. Auch Straßen oder Bahnschienen sollten Sie auf keinen Fall überqueren.
In so einer Situation sollten Sie Ruhe bewahren und das Tier auch nicht aufgeregt rufen. Denn Hunde nehmen die Panik in der Stimme ihrer Halter wahr. Scheue, verängstigte Tiere bleiben dann fern.
Ist Ihr Hund verschwunden, warten Sie am besten mehrere Stunden am Ort des Verschwindens. Denn die Chancen stehen gut, dass der Hund dorthin zurückkehrt, wenn die erste Aufregung verflogen ist. Suchen Sie an einem anderen Ort, und der Hund findet Sie nicht, kann er erst recht in Panik verfallen.
Idealerweise holen Sie sich Hilfe. Dann kann eine Bezugsperson vor Ort warten, während eine andere Person Schlupfwinkel in der Nähe absucht. Häufig sind die Tiere nicht weit weg. Sind sie verängstigt, kommen sie aber oft nicht aus ihrem Versteck heraus.
Ist der Hund nach etwa drei Stunden immer noch nicht wieder da, melden Sie Ihr Tier am besten bei der Polizei oder rufen bei Tierheimen, Tierkliniken sowie Tierärzten in der Nähe an. Trägt der Vierbeiner einen Chip und wurde zuvor registriert, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie und Ihr Hund wieder zusammenfinden.
