Taugen sie als Familienhunde?

Hütehunde: Wie diese 5 Rassen ihre Instinkte ausleben


Aktualisiert am 15.09.2026 – 07:10 UhrLesedauer: 3 Min.

Bei der Arbeit: Ein Border Collie treibt eine Schafherde zusammen. (Quelle: Wayne Hutchinson via www.imago-images.de)

Hütehunde sind klug, arbeitsfreudig und vielseitig einsetzbar. Diese fünf Rassen überzeugen mit Charakter, Temperament und ganz besonderen Fähigkeiten.

Hütehunde sind nicht nur fleißige Arbeiter, sondern auch intelligente und treue Gefährten. Und obwohl die meisten Hütehunde heutzutage keine Schafe oder Rinder mehr von der Weide treiben müssen, sind ihre Fähigkeiten außerordentlich gefragt. Hütehunde verrichten ihren Dienst als Rettungshunde, Therapie- oder Begleittiere und sind wachsam, wenn es um das Wohlergehen ihrer Herrchen geht.

Diese ausgeprägten Eigenschaften machen die Tiere aber auch anspruchsvoll. Sie müssen körperlich und geistig beschäftigt werden, ihre Erziehung ist nichts für Anfänger. Wer sich für einen dieser aktiven Hunde interessiert, sollte ihre Eigenschaften genau kennen. Entdecken Sie die fünf wichtigsten Hütehunde-Rassen.

1. Border Collie – intelligent, arbeitsfreudig, sensibel

Der Border Collie gilt als eine der intelligentesten Hunderassen. Seine schnelle Auffassungsgabe und hohe Lernfähigkeit machen ihn zu einem idealen Arbeitshund. Er wurde speziell für das Hüten von Schafen gezüchtet und zeichnet sich durch seinen ausgeprägten Hütetrieb aus. Zudem ist er sensibel und benötigt eine feinfühlige Erziehung sowie geistige und körperliche Beschäftigung.

Ein Border Collie fängt eine Frisbee-Scheibe. (Quelle: IMAGO/Sven White)
  • Herkunft: Der Border Collie stammt aus Schottland. Das Wort Collie stammt wahrscheinlich vom Wort coal (zu Deutsch: Kohle) und verweist auf das häufig schwarz gefleckte Gesicht der Hunde.

2. Australian Shepherd – wachsam, loyal, sportlich

Der Australian Shepherd ist eine vielseitige Hunderasse. Ihr werden Wachsamkeit und Loyalität zugeschrieben. Australian Sheperds arbeiten gerne eng mit ihren Besitzern zusammen und lieben es, zu wandern oder zu joggen. Wegen ihrer hohen Intelligenz und Aufmerksamkeit werden sie auch als Rettungs- oder Spürhunde eingesetzt.

Ein Australian Shepherd fliegt geradezu über einen Hundeparcours. (Quelle: IMAGO)
  • Herkunft: Der Australian Shepherd hat seine Wurzeln in den USA, wo er im 19. Jahrhundert als Arbeitshund bei Viehzüchtern eingesetzt wurde. Die Bezeichnung Australian (australisch) stammt von den Schafen, die die Hunde hüteten. Sie wurden aus Australien importiert.
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3. Deutscher Schäferhund – vielseitig, kräftig, selbstbewusst

Der Deutsche Schäferhund ist eine der bekanntesten und vielseitigsten Hunderassen. Neben seiner ursprünglichen Funktion als Hütehund wird er häufig als Polizei-, Rettungs- oder Diensthund eingesetzt. Er ist kräftig, selbstbewusst und lernt schnell. Aufgrund seiner Vielseitigkeit eignet er sich auch für sportliche Aktivitäten.

Ein Deutscher Schäferhund im Einsatz bei der Berliner Polizei. (Quelle: IMAGO/Sabine Gudath)
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