
Klar oder cremig
So gelingt eine wohltuende Hühnersuppe
Aktualisiert am 31.01.2026 – 13:54 UhrLesedauer: 2 Min.
Wenn man sich schlapp fühlt und die Knochen schmerzen, ist eine heiße Hühnersuppe genau das Richtige. Kann sie auch Erkältungen heilen?
Wer erkältet ist, braucht vor allem Ruhe, Fürsorge und gutes Essen. Eine heiße Suppe kann die erschlafften Lebensgeister wieder wecken. Dabei hält sich in unseren Breiten hartnäckig die Volksweisheit, dass eine Hühnersuppe bei Erkältung heilsam wirkt. Stimmt das?
Außerdem enthält das Hühnerfleisch den Eiweißstoff Cystein, der entzündungshemmend wirkt. Zu guter Letzt hilft die Suppe schon allein wegen der Flüssigkeitszufuhr und durch ihre Wärme, wenn sie heiß verzehrt wird. Sie verbessert die Durchblutung, wodurch die Immunzellen besser überall hingelangen.
Eine Hühnersuppe kann klassisch mit Hühnchen, Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten, Sellerie und Petersilie zubereitet oder auch mit einem Stück Ingwerwurzel und etwas Chili aufgepeppt werden. Das steigert die entzündungshemmende Wirkung noch ein wenig mehr. Mit einer guten Prise Kurkuma erhält die Brühe außerdem eine schöne gelbe Farbe.
Eine klassische Hühnersuppe mit einer klaren Brühe braucht ein wenig Zeit, kann aber dafür auch in großen Mengen vorgekocht und sogar heiß in Einweckgläser abgefüllt werden – um sie lange haltbar zu machen.
Rezept für vier Personen:
Andere Länder, andere Sitten: Während wir Europäer Hühnersuppe mit einer klaren Brühe bevorzugen, lieben beispielsweise die US-Amerikaner eine cremige Variante. Dazu wird in einer Pfanne eine Mehlschwitze mit Butter und weißem Mehl angerührt und nach und nach die Hühnerbrühe hinzugefügt. Ein Becher Crème fraîche und ein wenig Zitronensaft machen die Suppe extra cremig.