Ausrufezeichen im Bundesliga-Keller

Hamburger SV verschärft die Krise des VfL Wolfsburg


Aktualisiert am 07.03.2026 – 18:05 UhrLesedauer: 2 Min.

Luka Vušković (l.) traf beim HSV-Sieg in Wolfsburg. (Quelle: IMAGO/Noah Wedel/imago)

Die Krise des VfL Wolfsburg hält an. Auch im Duell mit Aufsteiger HSV mussten die Niedersachsen eine Niederlage hinnehmen.

Die Bundesliga hielt am Samstagnachmittag ein packendes Kellerduell bereit. Der VfL Wolfsburg musste sich am Ende mit 1:2 (1:1) gegen den Hamburger SV geschlagen geben. Alle drei Tore fielen vom Elfmeterpunkt: Für die Hausherren traf Christian Eriksen (22. Minuten), für die Hamburger schlugen Luka Vušković (33.) und Jean-Luc Dompé (58.) zu.

Für die Wolfsburger ist es das achte sieglose Spiel in Serie, sie bleiben damit Vorletzter. Der Trainerstuhl von Daniel Bauer wackelt folglich gewaltig. Der HSV hingegen feiert einen Befreiungsschlag und hat als Zehnter nun sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang.

Das in dieser Saison oft so leblos auftretende Wolfsburger Team schien den Ernst der Lage erkannt zu haben. Die Niedersachsen begannen couragiert und bestimmten anfangs das Geschehen. Dem HSV war die Verunsicherung nach zuletzt zwei Niederlagen dagegen anzumerken. Die Führung durch einen von Eriksen verwandelten Foulelfmeter nach etwas mehr als 20 Minuten war daher verdient.

Zur Pause stand es dennoch nur 1:1, weil der HSV aus dem Nichts durch einen Foulelfmeter zum Ausgleich kam. Vušković hatte beim Strafstoß aber viel Glück, dass VfL-Torwart Kamil Grabara den schwachen Schuss nicht parieren konnte.

Der Gegentreffer hinterließ bei den Wolfsburgern deutliche Spuren. Der HSV, der zuvor auf ganzer Linie enttäuscht hatte, übernahm nun das Kommando und ging kurz nach der Halbzeit sogar in Führung. Wieder war es ein Elfmeter, der den VfL bis ins Mark traf. Adjetey hatte bei einer Ecke so lange an Vušković gezogen, dass Schiedsrichter Florian Exner gar nicht anders konnte, als auf den Punkt zu zeigen. Dieses Mal war es Dompé, der sicher verwandelte.

Der Rückstand wirkte auf den VfL wie ein Schock. In der Folgezeit lief nicht mehr viel zusammen. Bauer verfolgte seine wohl letzten Minuten als VfL-Coach konsterniert an der Seitenlinie.

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