Horrorszenario wird Realität – Klub sperrt eigene Fans aus

Bayern droht gespenstische Atmosphäre

Das Horrorszenario wird Realität


20.01.2026 – 21:12 UhrLesedauer: 3 Min.

Die Pyrotechnik-Show der Ultras in der Südkurve im Heimspiel gegen Lissabon hat Folgen für den FC Bayern. (Quelle: IMAGO/Fotostand / Schäfer/imago)

Der FC Bayern muss sein Champions-League-Heimspiel vor einer komplett leeren Fankurve spielen. Es droht eine gespenstische Kulisse.

Man stelle sich vor, der FC Bayern feiert seinen 250. Sieg im Europapokal der Landesmeister, der heutigen Champions League, und keiner geht hin. Zumindest so ähnlich könnte es am Mittwochabend kommen, wenn der deutsche Rekordmeister in der Königsklasse den belgischen Meister Union Saint-Gilloise in der Münchner Arena empfängt (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online).

Dabei werden die Bayern nämlich auf ausnahmslos alle Fans im Unterrang der Südkurve verzichten müssen. Der komplette Stehplatzbereich und damit insgesamt 9.336 Plätze werden leer bleiben.

Wie t-online bereits am 5. Januar vorab exklusiv berichtete, drohte Bayerns Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bei einem Fanclubbesuch mit genau diesem Szenario. „Wir werden die Blöcke 111 bis 114 sperren müssen. Aber wir sind echt am Überlegen, ob wir die komplette Südkurve sperren. Das haben wir auch schon diskutiert, aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen“, sagte er. Jetzt wird genau dieses Horrorszenario aus Sicht der Bayern-Fans am Mittwochabend Realität.

Den Münchnern droht damit zwar kein komplettes Geisterspiel ohne Zuschauer, aber aufgrund der leeren Fankurve in jedem Fall eine seltsame und wohl auch ein wenig gespenstische Atmosphäre.

„Es ist natürlich schade. Gerade, wenn man sieht, wie viele Erfolge der FC Bayern in den vergangenen Jahren zu Hause in der Champions League hatte. Dann muss man das schon auch mit dieser Unterstützung zusammenbringen, die wir zu Hause bekommen“, sagte Chefcoach Vincent Kompany bei seiner Abschlusspressekonferenz am Dienstagnachmittag. „Okay, morgen ist das nicht der Fall. Wir haben trotzdem noch fast 70.000 Fans, die da sind und voll motiviert sind.“ Kompany weiter: „Aber natürlich hoffe ich, dass das nicht oft passiert und wir die Fans einfach da haben, weil sie wichtig sind für uns.“

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