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Bei Netflix: Für diese Fortsetzung nahm ein Horror-Spezialist auf dem Regiestuhl Platz


02.09.2026 – 12:11 UhrLesedauer: 3 Min.

„Doctor Sleeps Erwachen“: Ewan McGregor tritt die Nachfolge von Jack Nicholson an. (Quelle: IMAGO/Warner Bros Via Bestimage/imago)

Lange warteten Fans auf die Fortsetzung des Kult-Schockers „Shining“. Für die Umsetzung des Sequels setzte man auf einen Mann vom Fach.

In dunklen Gemäuern und schaurigen Momenten scheint sich Filmemacher Mike Flanagan wohlzufühlen. Seine Filmografie setzt sich aus eiskalten Thrillern wie „Das Spiel“, klassischen Horrorfilmen wie „Oculus“ oder Grusel-Serien wie „Spuk in Hill House“ zusammen. Erfahrungswerte mit Schockmomenten sammelte der Regisseur und Autor somit schon vor den Dreharbeiten zur Adaption von Stephen Kings Roman „Doctor Sleep“.

Darum geht es in „Doctor Sleeps Erwachen“

Danny Torrance (Ewan McGregor) hat ein schweres Erbe zu tragen: Wie auch sein Vater Jack (Jack Nicholson) trägt er das Shining in sich und kann die Gedanken fremder Menschen lesen. Zudem besitzt er die Fähigkeit, vergangene und zukünftige Ereignisse vorherzusehen. Als er bei seiner Arbeit im Hospiz die kleine Abra (Kyliegh Curran) kennenlernt, erkennt er, dass auch sie die ungewöhnliche Gabe besitzt.

Gemeinsam stellen sie sich der tödlichen Sekte „Der Wahre Knoten“, die sich von der Lebenskraft toter Kinder ernährt. Doch je stärker sich Danny gegen die grausamen Mitglieder zur Wehr setzt, umso mehr erkennt er, dass sie in Abra mehr sehen, als nur ein weiteres Opfer.

Wie sehenswert ist „Doctor Sleeps Erwachen“?

Mike Flanagan nahm eine schwere Aufgabe auf sich, das Erbe von Stanley Kubricks „Shining“ fortzusetzen. Eine Herausforderung, die ihm jedoch gelungen zu sein scheint. Auf der internationalen Filmdatenbank „IMDb“ erhält das Sequel eine Wertung von 7,3 Sternen.

Die internationale Kritik zeigte sich von dem Mut, eine eigene Geschichte zu erzählen und an Kubricks Original anzuknüpfen, ebenfalls begeistert. Laut der Bewertungsplattform „Rotten Tomatoes“ stimmt die Presse mit 79 Prozent positiv zu. Vom Publikum gibt es sogar 89 Prozent.

Aktuell steht die Romanverfilmung bei Netflix im Abo im Stream zur Verfügung. Alternativ kann der Horrorfilm bei Magenta TV geliehen und gekauft werden.

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Fortsetzung und Hommage zugleich

Kings Vorlage und Kubricks Atmosphäre in „Shining“ unter einen Hut zu bringen, war Mike Flanagan wichtig. Daher integrierte er einzelne Szenen, die aus dem Werk von Kubrick stammen. Dem Entertainment-Magazin „BuzzFeed“ erzählt er:

„Wir verwendeten die Einstellung mit dem Wasser und der Insel sowie die beiden darauffolgenden Einstellungen, in denen das Auto den Berg hinauffährt. Wir haben sie aufbereitet, das Bildrauschen entfernt, sie in Nachtaufnahmen umgewandelt und Schnee hinzugefügt. Das sind jedoch die einzigen Einstellungen aus Kubricks Film.“

Um die Verbindung zwischen beiden Filmen zu schärfen, achtete das Team rund um Mike Flanagan auf weitere Details. Ganze Sets wurden nach Originalbauplänen von Stanley Kubrick errichtet und sogar Teppiche in detailreicher Arbeit an die Ausstattung von 1980 angepasst. Selbst die Verwendung und Auswahl von Schreibmaschinen wurde nicht dem Zufall überlassen, wie „BuzzFeed“ berichtet.

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