Bundesliga am Freitag
Punkt nach 0:2 gerettet – Hoffenheim im Elfer-Glück
Aktualisiert am 10.04.2026 – 22:34 UhrLesedauer: 2 Min.
Augsburg und Hoffenheim liefern sich eine Halbzeit lang ein Tor-Spektakel. Dann hat der FCA die große Chance zum Sieg, verschießt aber einen Elfmeter.
Der TSG Hoffenheim geht im Rennen um die Champions-League-Plätze weiter die Luft aus. Die Kraichgauer wendeten beim FC Augsburg zwar die dritte Niederlage nacheinander in der Fußball-Bundesliga ab. Durch das 2:2 (2:2) aber verpasste es die TSG, zumindest vorübergehend zu Leipzig und Stuttgart auf den Rängen drei und vier aufzuschließen. Am Wochenende könnte nun sogar Leverkusen in der Tabelle noch vorbeiziehen.
Von Königsklassen-Niveau war Hoffenheim in Augsburg weit entfernt – und hatte am Ende noch Glück: Alexis Claude-Maurice schoss in der 85. Minute den Ball bei einem Foulelfmeter übers Tor von DFB-Keeper Oliver Baumann und vergab somit die Riesenchance zum Sieg für den FCA.
Für die Gastgeber könnte der Punkt im Kampf um den Klassenverbleib indes wichtig sein – auch wenn der Ärger um den verpassten Dreier nach einer 2:0-Führung sichtbar war. Claude-Maurice (11. Minute) und Michael Gregoritsch (14.) hatten früh getroffen. Noch vor der Pause glich Hoffenheim dank der Treffer von Robin Hranac (35.) und Bazoumana Touré (42.) aus.
Nach den Niederlagen in Leipzig (0:5) und gegen Mainz (1:2) hatte Hoffenheim-Trainer Christian Ilzer noch betont, „nicht herumeiern“, sondern endlich wieder gewinnen zu wollen. Danach aber sah es zunächst nicht aus – sondern eher nach einer weiteren Klatsche à la RB. Schon nach einer Viertelstunde lagen die Gäste mit 0:2 in Rückstand und hatten sich diesen selbst zuzuschreiben.
Zunächst durfte Claude-Maurice weitgehend unbedrängt an der Strafraumgrenze an gleich mehreren Hoffenheimer vorbei dribbeln, ehe er den Ball platziert im Eck unterbrachte. Nur kurz danach ließ sich TSG-Verteidiger Ozan Kabak im Zweikampf um einen hohen Ball von Gregoritsch wegdrücken. Der Österreicher zog volley ab, Torhüter Baumann war erneut geschlagen – und das just in der Woche, in der nach Manuels Neuers Glanzparaden gegen Real Madrid mal wieder die Torhüterfrage für die WM im Sommer hochkochte.
