Nach deutlicher Kritik
Hoeneß kündigt persönliches Treffen mit Jürgen Klopp an
31.08.2026 – 20:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Uli Hoeneß wird sich nach seiner Kritik mit dem neuen Bundestrainer aussprechen. Von Klopps Qualitäten bleibt er weiterhin überzeugt.
Bei den „Sport Bild Awards“ in Hamburg hat sich Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß klar hinter den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp gestellt. Die beiden haben sich „demnächst mal“ für ein persönliches Treffen verabredet. „Es werden sicher gute Gespräche werden“, sagte der 74-Jährige.
Hoeneß hatte in der vergangenen Woche kritisiert, dass neben Klopp auch sein Berater Mark Kosicke als Co-Trainer Strategie, Entwicklung und Innovationen zum Verband gewechselt ist. „Was mir in der Geschichte nicht gefällt, ist, dass sein Berater Marc Kosicke mit eingekauft wurde.“ Er wisse nicht genau, was Kosicke da machen soll, sagte Hoeneß. „Klopp und Co. haben den DFB übernommen und das halte ich für falsch.“
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Dennoch sei er als Bundestrainer „die beste Lösung, die wir in Deutschland haben können. Ich hoffe, dass er die Vorschusslorbeeren am Ende auch erfüllt.“ Klopp zeigte sich bereits am Freitag bei Sky unbeeindruckt von der Kritik. „Ich bin mir sicher, wir werden in einem Jahr über seine Rolle nicht mehr diskutieren, weil dann der Einfluss erkennbar sein wird.“
Bewegt zeigte sich Hoeneß vom Fall Jamal Musiala. Der Bayern-Nationalspieler erlitt wegen einer neurologischen Erkrankung innerhalb kurzer Zeit zwei Zusammenbrüche auf dem Rasen und arbeitet an seinem Comeback. Hoeneß betonte: „Ich bin kein Prophet, aber er weiß und muss wissen, dass wir alles tun, um ihm zu helfen.“ Und weiter: „Das ist Wahnsinn, was wir und er da gerade erleben. Ich hoffe sehr, dass es am Ende gut ausgeht.“
