Immer noch ohne Gegentor

Spanien schickt Uruguay nach Hause und ist weiter


Aktualisiert am 27.06.2026 – 04:23 UhrLesedauer: 3 Min.

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Im Video: Uruguay zerbricht an diesem Aussetzer. (Quelle: MagentaTV)

In einem schwachen Spiel besiegt Spanien Uruguay. Derweil gab es die Höchststrafe für einen der Torhüter.

Spanien hat das letzte Gruppenspiel in der Gruppe H gegen Uruguay 1:0 (1:0) gewonnen und steht damit als Gruppenerster im Sechzehntelfinale. Der zweimalige Weltmeister hingegen ist mit nur zwei Zählern aus drei Spielen bereits ausgeschieden.

Den entscheidenden Treffer hatte Álex Baena (42.) erzielt. Der Profi von Atlético Madrid profitiert bei seinem Schuss jedoch von einem klaren Fehler von Uruguays Torhüter Fernando Muslera. Für den Keeper folgte in der anschließenden Halbzeitpause die Höchststrafe: Er wurde ausgewechselt. Im zweiten Durchgang konnte Uruguay keine ernst zu nehmende Gefahr ausstrahlen und schied folglich auch verdient aus dem Turnier aus.

Im Video | Schiedsrichter löst Ärger auf der Tribüne aus

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Quelle: MagentaTV

In der Schlussphase erhielt Uruguays Agustín Canobbio noch eine Rote Karte wegen überhartem Einsteigens.

So lief das Spiel

Mehr Druck auf Uruguay ging nicht. 1:1 gegen Saudi-Arabien, 2:2 gegen Kap Verde. Der erste Weltmeister der Fußball-Historie und Mitgastgeber 2030 enttäuschte auf ganzer Linie. Es gab nur eine Rettung: einen Sieg. Und das gegen die Mannschaft, die seit 32 Partien nicht mehr bezwungen worden war und aus eigener Kraft die letzten Zweifel nach der Nullnummer gegen Kap Verde und dem 4:0 gegen die Saudis aus dem Weg räumen wollte.

Die Spanier kontrollierten zwar meist den Ball, waren aber nicht zwingend auch vor den Augen von König Felipe VI. auf der Ehrentribüne. Hinzu kamen ungewohnte Schludrigkeiten. Das Spiel in die Spitze, auch von der rechten Seite über Superstar Lamine Yamal, war zu ungenau. Damit hatten die Südamerikaner, die Trainer-Kauz Bielsa aufs tiefe Verteidigen ausgerichtet hatte, keine großen Probleme.

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Taktisch spielte Uruguay gut, körperlich gingen die Südamerikaner wie immer nicht zimperlich zur Sache. Voller Einsatz fürs Weiterkommen – als Zweiter hätte allerdings ein Duell mit dem großen Nachbarn und Weltmeister Argentinien in der ersten K.-o.-Runde gewartet.

Spanien, das zwar nicht gewinnen musste, aber besser sollte, kam nicht durch. Stattdessen konnte Darwin Núñez sogar ein paar mal auf sich aufmerksam machen, der mangels Spielpraxis in der saudischen Liga bisher wie ein Fremdkörper aus dem Platz gewirkt hatte. Ein Distanzschuss von Rodrigo Bentancur (36.) ging drüber.

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