Wo es besonders heiß wird

Bis zu 36 Grad: Hitzewelle rollt auf Nordrhein-Westfalen zu


13.06.2026 – 08:24 UhrLesedauer: 2 Min.

Jetzt wird es richtig heiß: Am kommenden Wochenende könnte die erste große Hitze des Jahres auf NRW zukommen. Vor allem mittags sollten sich Menschen vor den Temperaturen schützen. (Quelle: kachelmannwetter.de)

Nach einem vergleichsweise milden Wochenstart steigen die Temperaturen in NRW deutlich an. Zum nächsten Wochenende deutet sich eine markante Hitzelage an.

Nordrhein-Westfalen steht vor einer heißen Wetterphase. Nach einem zunächst noch milden Start in die neue Woche steigen die Temperaturen nach der aktuellen Vorhersage von kachelmannwetter.com Tag für Tag an. Ab Mitte der Woche rückt die 30-Grad-Marke näher, zum Wochenende könnten schließlich sogar bis zu 36 Grad erreicht werden.

Erste Hitzewelle des Sommers: 14 Stunden Sonne, 36 Grad

Am Montag bleibt es demnach in NRW mit rund 19 bis 20 Grad noch vergleichsweise angenehm. Am Dienstag werden bereits etwa 24 Grad erwartet. Dann steigen die Werte deutlich an: Ab Mittwoch geht der Trend steil in Richtung hochsommerlicher Temperaturen über 30 Grad.

Zum Ende der Woche könnte die Hitze besonders in Köln und Umgebung weiter steigen. Am Samstag soll das Thermometer in Köln auf 34 bis 36 Grad klettern. Die Region Düsseldorf erwartet Temperaturen von 34 Grad, in Aachen prognostizieren die Experten bis zu 31 Grad. Auch in anderen Regionen NRWs werden weit über 30 Grad erwartet. Dazu sind bis zu 14 Sonnenstunden möglich.

Ein Junge springt im Freibad ins Becken (Symbolbild): In der kommenden Woche dürfte es in den Freibädern rappelvoll werden. (Quelle: IMAGO/Rainer Droese/imago)

Mit den steigenden Temperaturen nimmt allerdings auch die Gewitterwahrscheinlichkeit zu. Ob und wo sich tatsächlich Gewitter bilden, lässt sich so viele Tage im Voraus noch nicht sicher sagen. Typisch für solche Lagen ist aber, dass sich nach großer Tageshitze Schauer oder Gewitter entwickeln können.

So können Sie sich vor der Hitze schützen

Gerade in einer Großstadt wie Köln kann sich Hitze besonders stark bemerkbar machen. Versiegelte Flächen, enge Straßenräume und aufgeheizte Fassaden speichern Wärme und geben sie nur langsam wieder ab. Deshalb sollten vor allem ältere Menschen und Kinder Maßnahmen ergreifen, sich vor den extremen Temperaturen zu schützen. Sie sollten sich nach Möglichkeit tagsüber im Schatten oder in kühlen Innenräumen aufhalten.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hält ein Plakat zum Thema Hitzeschutz hoch. (Quelle: Britta Pedersen/dpa/dpa-bilder)

Generell gilt an Hitzetagen für alle: Wer längere Wege, Sport oder Termine im Freien plant, sollte die Temperaturen im Blick behalten und Aktivitäten möglichst auf frühe Morgen- oder späte Abendstunden legen.

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