Sollten solche Temperaturen tatsächlich erreicht werden, wäre ein neuer deutscher Hitzerekord möglich. Noch handelt es sich dabei jedoch um einzelne Modelllösungen. Ob die Marke von 40 Grad wirklich überschritten wird, lässt sich mehrere Tage im Voraus noch nicht verlässlich beurteilen.

Hitzeglocke hält Hitze über Deutschland fest

Erst am 30. Juni ist nach dieser Prognose mit einer kleinen Abkühlung zu rechnen. Das europäische Wettermodell berechnet einen Störimpuls innerhalb des Hochdrucksystems. Dann würden die Temperaturen auf Werte zwischen 20 und 24 Grad zurückgehen.

Das amerikanische Modell (GFS) kommt aktuell zu einem ähnlichen Ergebnis. Ab dem 30. Juni ist dieser Prognose zufolge mit einer Abkühlung zu rechnen. Das Wettermodell berechnet zum Ende des Monats Temperaturen zwischen 25 Grad im Süden und 18 Grad im Norden.

Wetter im Siebenschläferzeitraum von kritischer Bedeutung

Besonders spannend wird die Entwicklung Ende Juni und Anfang Juli. Meteorologen beobachten dann den sogenannten Siebenschläferzeitraum. Die Wetterlage, die sich bis etwa zum 10. Juli etabliert, kann mit erhöhter Wahrscheinlichkeit den weiteren Sommer prägen. Daher ist es von großer Bedeutung, ob die aktuelle Hochdrucklage bestehen bleibt oder ob sich die Großwetterlage grundlegend verändert.

Nach derzeitigem Stand ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die aktuelle Hitzewelle mindestens bis Ende Juni anhält. Wie sich der weitere Verlauf im Juli gestaltet, bleibt dagegen offen. Die Modelle zeigen zwar erste Signale für eine Abschwächung des Hochdruckeinflusses, gleichzeitig berechnen sie weiterhin Temperaturen deutlich über dem langjährigen Mittel.

Ob sich die aktuelle Wetterlage über den gesamten Siebenschläferzeitraum behauptet oder ob sich kühlere und feuchtere Luftmassen durchsetzen, wird sich in den kommenden Tagen genauer abzeichnen.

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