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Irritationen um aberkanntes Tor – DFB klärt auf
20.09.2026 – 13:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Hertha BSC gewinnt bei Dynamo Dresden, ärgert sich aber über ein aberkanntes Tor. Der DFB äußert sich zu der Entscheidung.
Im Topspiel der 2. Bundesliga hat sich Hertha BSC am Samstagabend mit 2:1 bei Dynamo Dresden durchgesetzt. Die Berliner fuhren damit den sechsten Sieg im sechsten Ligaspiel ein und gehen als Tabellenführer in die Länderspielpause. Eine Szene irritierte den Hauptstadtklub dennoch nachhaltig: das aberkannte Tor von Oluwaseun Adewumi.
Was war passiert? In der 57. Minute köpfte der Österreicher eine Flanke aus kurzer Distanz über die Linie, feierte mit seinen Teamkollegen die vermeintliche 2:1-Führung. Dann aber griff sich Schiedsrichter Christian Dingert ans Ohr, kommunizierte mit seinem Video-Assistenten Patrick Hanslbauer. Letztlich teilte der Unparteiische mit: Das Tor zählt nicht, Adewumi sei nach seinem Abschluss mit der Hand am Ball gewesen.
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Die Handspielregelung beim Erzielen eines Treffers ist klar: Wenn der Torschütze bei oder unmittelbar vor der Torerzielung den Ball mit der Hand berührt, muss das Tor zwingend annulliert werden. Aber: Klar zu erkennen war das Handspiel für viele Fans und auch die Beteiligten nicht.
War am Ende ein Mitspieler mit der Hand am Ball?
Adewumi selbst war sich nach dem Spiel keiner strafbaren Berührung bewusst. Trainer Stefan Leitl sagte bei Sky, dass nach Berliner Kenntnisstand womöglich sogar Mitspieler Gustaf Nilsson mit der Hand am Ball gewesen sei.
Geahndet wurde aber, wie von Dingert auf dem Platz kommuniziert, ein Kontakt des vermeintlichen Torschützen. „Adewumi selbst war nach seinem Kopfball mit der Hand am Ball“, bestätigte der DFB auf Anfrage von t-online.
Dies sei über eine der Kameras für die Torlinientechnik zu erkennen gewesen. „Diese zusätzlichen Kameras (es sind sieben je Tor) werden in erster Linie dazu verwendet, um festzustellen, ob der Ball die Torlinie überschritten hat. Mit ihnen lassen sich aber oft auch andere Strafraumszenen auflösen“, erläuterte der DFB. Mit etwas Verzögerung seien die entsprechenden Aufnahmen auch in den Live-Übertragungen von Sky und RTL gezeigt worden.
