2. Bundesliga

Hertha gewinnt Sieben-Tore-Spektakel – neues Schlusslicht fix

Von t-online, dpa, sid, jub

Aktualisiert am 22.03.2026 – 15:50 UhrLesedauer: 4 Min.

Fabian Reese: Der Kapitän von Hertha BSC drehte die Partie in Düsseldorf mit einem Doppelpack und einer Vorlage in der ersten Halbzeit. (Quelle: Anke Waelischmiller)

In einem Spiel mit sieben Toren feiert Hertha BSC ein spektakuläres Comeback. Magdeburg verdrängt seinen Gegner auf den letzten Tabellenplatz.

Zweitligist Hertha BSC hat mit 5:2 bei Fortuna Düsseldorf gewonnen und damit seine Minimalchancen im Aufstiegskampf gewahrt. Der Hauptstadtklub drehte dabei einen 0:1-Rückstand noch in der ersten Halbzeit in ein 4:1. Kapitän Fabian Reese leitete die Wende mit einem Doppelpack und einer Torvorlage fast im Alleingang ein.

Damit verkürzt der Hauptstadtklub den Rückstand auf Rang zwei sowie den Relegationsplatz zumindest jeweils wieder auf sieben Punkte. Aktuell belegt die SV Elversberg den direkten Aufstiegsplatz und ist punktgleich mit Verfolger SC Paderborn.

Holstein Kiel feierte mit einem 3:2-Sieg beim VfL Bochum einen wichtigen Erfolg im Abstiegskampf. Im Kellerduell mit Preußen Münster konnte der 1. FC Magdeburg unterdessen mit einem 3:1-Auswärtssieg ein Lebenszeichen senden. Damit schob sich Magdeburg in der Tabelle an Münster vorbei und verdrängte seinen Gegner auf den letzten Platz.

Düsseldorf war in der munteren und offensiv geführten Begegnung durch ein Eigentor von Linus Gechter (4.) früh in Führung gegangen. Hertha gelang durch Kapitän Reese (18., 26.), den Ex-Düsseldorfer Dawid Kownacki (44.) und Marten Winkler (45.+6) noch vor der Pause die Wende. Cedric Itten (54.) ließ die Fortuna hoffen, doch Luca Schuler (90.+4) erzielte an seinem 27. Geburtstag den Endstand.

Die Hertha erwischte einen Fehlstart. Bei einem Konter der Fortuna ließen sich die Blau-Weißen überrumpeln, die Hereingabe von Moritz Heyer lenkte Gechter ins eigene Tor. Beim Schuss von Anouar El Azzouzi rettete die Latte (11.).

Dann aber wachte Hertha auf. Reese, der nach Gelbsperre in die Startelf zurückkehrt war, brachte Berlin zurück ins Spiel. Der Pfosten verhinderte kurz danach Reeses zweites Tor (20.), das ihm dann doch gelang. Gegen Winkler (36.) und Paul Seguin (41.) parierte Florian Kastenmeier stark, Kownacki und abermals Winkler waren noch vor der Pause erfolgreich. Die Fortuna fand offensiv kaum Lösungen, gute Chancen wie durch Shinta Appelkamp (45.+5) waren selten.

Die Intensität der ersten Hälfte ging nach der Pause verloren. Hertha zog sich stärker zurück, der Sieg geriet trotz des Treffers von Itten nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Einen Freistoß von Florent Muslija (73.) parierte Hertha-Torhüter Tjark Ernst stark. Josip Brekalo traf auf der Gegenseite den Pfosten (90.).

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