Hermes kündigt Erhöhung für 2026 an

Diese Größen sind betroffen

Hermes erhöht Preise für Pakete erneut


12.01.2026 – 11:10 UhrLesedauer: 2 Min.

Transporter von Hermes: Der Paketversand wird ab März teurer. (Quelle: IMAGO/Michael Gstettenbauer/imago)

Der Paketdienstleister Hermes kündigt zum 2. März 2026 Preiserhöhungen für den nationalen und EU-weiten Privatversand an. Das ändert sich für Kunden.

Wer mit Hermes seine Pakete und Päckchen verschickt, muss sich ab dem 2. März 2026 auf höhere Preise einstellen. Der Paketdienstleister hebt die Gebühren für den nationalen sowie EU-weiten Privatversand an, wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt.

Hermes weist darauf hin, dass es immer die günstigste Variante ist, das Paket zu einem Hermes-Paketshop zustellen zu lassen und den Versandschein online zu bestellen. Für diese Versandart ändern sich die Preise ab dem 2. März wie folgt:

Bei der Zustellung an der Haustür (von einem Hermes-Paketshop aus) steigen die Preise ebenfalls:

Auch der internationale Versand wird teurer. Hermes versendet Pakete nur innerhalb der EU; die Länder sind in Zonen eingeteilt, nach denen sich die Preise richten. Für die Zonen 1 (dazu gehören etwa Belgien, Frankreich, Italien, Österreich und Polen) und 2 (Portugal, Spanien, Luxemburg und Monaco) gelten Preiserhöhungen von 9 Cent bis 59 Cent. Für die anderen drei Zonen bleiben die Versandgebühren gleich.

Hermes begründet die angepassten Preise mit gestiegenen Personalkosten, aber auch einen fortlaufend hohen „Bedarf an Investitionen in ein leistungsfähiges, flexibles Logistik-Netzwerk, in Nachhaltigkeit und Technologie“, wie es in der Pressemitteilung heißt. Hermes-CEO Dennis Kollmann zufolge müssen die „massiven Kostenanstiege weitergegeben werden, damit auch zukünftig eine faire Entlohnung der Mitarbeitenden möglich ist“.

Erst im vergangenen Jahr hatte Hermes schon einmal die Preise erhöht. Die preislichen Anpassungen betrafen alle Standard-Paketklassen und bewegten sich je nach Paketgröße und Versandart im zweistelligen Cent-Bereich bis zu einem Euro. Auch damals begründete der Paketdienstleister die Erhöhungen mit gestiegenen Kosten für Personal und Investitionen.

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