Nach 13 Monaten Verletzungspause
Henrichs hofft nach Nagelsmann-Telefonat auf WM-Ticket
30.03.2026 – 13:57 UhrLesedauer: 2 Min.
Benjamin Henrichs kämpft nach seinem Comeback um einen Platz im deutschen WM-Kader. Ein Gespräch mit dem Bundestrainer gibt ihm dabei offenbar Rückenwind.
Nach 13 Monaten Pause wegen eines Achillessehnenrisses kämpft RB Leipzigs Benjamin Henrichs um einen Platz im deutschen WM-Kader. Der 29-Jährige hat zuletzt in zehn Einsätze für Leipzig wieder Spielzeit gesammelt, stand dabei auch zweimal in der Startelf.
Henrichs gibt sich kämpferisch, dass er bei der Endrunde im Sommer dabei sein kann. Dem „Kicker“ sagte er: „Ich traue mir aber zu, noch auf den WM-Zug aufzuspringen. Dafür gebe ich alles, Tag für Tag.“ Zugleich räumt er ein: „Meine Leistungen bei meinen Einwechslungen waren ordentlich, aber von der reinen Spielzeit her muss noch mehr kommen, damit ich wieder für die Nationalmannschaft infrage kommen kann.“
Rückenwind gibt ihm ein Telefonat mit Bundestrainer Julian Nagelsmann. Vor der jüngsten Nominierung zu den Länderspielen in der Schweiz und gegen Ghana habe Nagelsmann Kontakt zu ihm aufgenommen. „Wir haben ein bisschen gesprochen“, berichtete Henrichs – mehr wollte er aber nicht preisgeben.
Im Konkurrenzkampf mit Kapitän Joshua Kimmich, dem Stuttgarter Josha Vagnoman und Teamkollege Ridle Baku setzt Henrichs auf seine Vielseitigkeit. Er kann rechts und links verteidigen sowie im defensiven Mittelfeld spielen.
Als Baustelle benennt er seine Schnelligkeit und Spritzigkeit, die er sich nach der langen Pause wieder erarbeiten muss. „Es wäre schon eine Enttäuschung für mich, wenn ich nicht dabei wäre“, sagte er. „Ich habe während der Verletzungspause oft daran gedacht, wie es wäre, bei der WM dabei zu sein.“ Sein Fazit: „Ich bin bereit für den Konkurrenzkampf. Die WM ist mein großer Traum.“
