
Hells-Angels-Rocker niedergeschossen
Mordanschlag in Ostsee-Ort
26.01.2026 – 13:54 UhrLesedauer: 1 Min.
Zeugen hören mindestens einen Schuss und Schmerzensschreie, die Polizei findet einen schwer verletzten 33-Jährigen. Es soll sich um einen Angehörigen der Hells Angels handeln.
In dem Ostsee-Ort Ahrensbök ist ein Mann niedergeschossen worden. Wie die Polizei mitteilte, prüfen die Ermittler einen Bezug zum Rockermilieu. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll der 33-Jährige Mitglied der Hells Angels sein.
Laut Polizei hatten Zeugen am Samstagabend gegen 18.20 Uhr den Notruf gewählt. Sie hörten mindestens einen Schuss und dann Schmerzensschreie, berichtete der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag. Einschusslöcher in einer Wand würden auf mehrere Schüsse hindeuten.
Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Polizei fanden den schwer verletzten 33-Jährigen. Laut „Bild“-Zeitung soll er sich mit einem Bauchschuss noch bis vor seine Haustür geschleppt haben. Dort soll er zusammengebrochen sein.
Retter brachten den Mann in die Uniklinik nach Lübeck, wo er den Berichten zufolge von der Polizei bewacht wird. Die Verletzungen des Mannes seien nicht lebensgefährlich, teilten die Beamten mit.
Jetzt fragt sich die Polizei, wer geschossen hat – und warum. Den Beamten zufolge hatte es vor der Schussabgabe wohl eine körperliche Auseinandersetzung zwischen drei Männern gegeben.
Polizisten suchten die Umgebung nach möglichen Spuren ab. Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützten die Polizisten, indem sie den Bereich ausleuchteten. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lübeck zu melden.