„Er hat das nicht verdient“
Heino enterbt seinen Sohn und wendet sich für immer ab
22.03.2026 – 20:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Jahrelang blieb der Kontakt zwischen Heino und Sohn Uwe kühl. Nun macht der Sänger einen endgültigen Schritt.
Zur Premiere seiner TV-Dokumentation am 13. März in Kitzbühel waren Heinos Neffe, Nichte und sein Cousin anwesend. Sein einziger Sohn Uwe fehlte. Der Grund: Heino hatte ihn nicht eingeladen.
Das sagte der 87-jährige Volkssänger jetzt der „Bild“-Zeitung und erklärte, warum er den Kontakt zu Uwe Kramm endgültig abgebrochen hat. Heino sagte dem Blatt, sein Sohn sei „leider die größte Enttäuschung meines Lebens“. Er habe Uwe stets unterstützt, auch finanziell, dafür aber keinen Dank erhalten. Zudem habe sich Uwe nie um ihn und seine Frau Hannelore gekümmert.
Besonders schwer wiege für Heino, dass Uwe sich seit der Beerdigung seiner Frau Hannelore im November 2023 nicht mehr bei ihm gemeldet habe. „Es kamen keine Anrufe von ihm, weder zu Weihnachten, noch an Silvester und an keinem meiner Geburtstage“, so Heino. „Da muss ich doch davon ausgehen, dass er das Interesse an mir verloren hat.“
Eine neue Familie hat Heino nach eigenen Worten in seinem Manager Helmut Werner, dessen Frau Nicole und dem gemeinsamen Sohn Lennie gefunden. „Helmut sehe ich heute als meinen Sohn an, weil er rund um die Uhr für mich da ist“, sagte Heino. Deshalb habe er ihm bereits zu Lebzeiten sein Vermögen vermacht. Uwe solle nichts erben: „Es ist mein Wille, dass Uwe jetzt gar nichts mehr von mir erbt, denn er hat das nicht verdient und könnte auch gar nicht damit umgehen.“
Uwes Ehefrau Vera Kramm widerspricht Heinos Darstellung. Ebenfalls in der „Bild“ sagte sie: „Man kann einen Menschen nicht immer ausschließen und dann sagen, er hätte den Kontakt abgebrochen.“ Weder sei die Familie zu Heinos 80. Geburtstag eingeladen worden, noch habe Heino Uwes 60. Geburtstag besucht. Vera Kramm weiter: „Ich kann nicht nachvollziehen, wie man sein eigenes Kind öffentlich so demütigen kann.“ Ihrem Mann sei es nie um Geld gegangen, sondern um Akzeptanz, die er von seinem Vater nie bekommen habe. Dennoch stehe die Tür für Heino weiter offen, „aber nicht seinem Manager Helmut Werner“.
Vera Kramm ist überzeugt, dass Helmut Werner dafür verantwortlich ist, dass es zum Bruch zwischen Vater und Sohn gekommen sei. Werner bestreitet das und sagte der Zeitung, er habe Heino zunächst überreden müssen, Uwe und seine Schwiegertochter überhaupt zur Beerdigung von Hannelore einzuladen. „Das Verhältnis der beiden war vorher schon kaputt.“ Auch auf seine Einladung zu Heinos 85. Geburtstag habe es keine Reaktion gegeben. „Dass Heino jetzt so reagiert, ist verständlich. So weit hätte es nicht kommen müssen“, so Werner.
