
Fast 30 Stunden unterwegs
Happy End für ZDF-Moderator nach Reisechaos
Aktualisiert am 08.02.2026 – 13:22 UhrLesedauer: 2 Min.
ZDF-Moderator Florian Zschiedrich strandet am Flughafen und verpasst deswegen sein Olympia-Debüt. Bei t-online verrät er, wie er dennoch nach Italien gekommen ist.
Das Wetter in Berlin am Freitag hatte es in sich: Eisregen führte zu Chaos am Hauptstadtflughafen BER. Zahlreiche Passagiere waren von Verspätungen und Flugausfällen betroffen – darunter auch Moderator Florian Zschiedrich. Der ZDF-Mann wollte direkt nach seinem Einsatz im „Morgenmagazin“ nach Cortina d’Ampezzo aufbrechen. Doch aufgrund des Wetters kam alles anders.
„Von Tür zu Tür war ich jetzt von Freitag um 10 Uhr bis Samstag um 16.30 Uhr unterwegs“ sagt Zschiedrich zu t-online. Statt direkt mit dem Flieger nach Italien ging es Freitag erst mit der Deutschen Bahn nach Frankfurt am Main und von dort am Samstag über Venedig letztlich zum Zielort. „Ich war natürlich traurig, bei meiner Olympia-Premiere die Eröffnungszeremonie in Cortina zu verpassen“, berichtet Zschiedrich. Neben der Eröffnungsfeier verpasste der Berliner am Samstag auch sein geplantes Olympia-Debüt. „Aber die Vorfreude auf diese Winterspiele habe ich mir auch vom Eisregen in Berlin nicht verhageln lassen“, sagt der 39-Jährige mit einem Lächeln.
Für Zschiedrich geht’s am Sonntag im ZDF los und seine Vorfreude ist groß: „Auf meine Einsätze an der Rodelbahn freue ich mich sehr. Und jetzt hoffe ich nach dem Berliner Eisregen natürlich auf einen Medaillenregen im Eiskanal von Cortina.“ Dank Max Langenhan könnte es gleich bei Zschiedrichs erstem Einsatz deutsches Gold geben. Der Rodler liegt nach zwei von vier Durchgängen klar vorn und kann am Sonntagabend die Medaille nach Hause holen.
Neben den Rodelwettbewerben will Zschiedrich das ganze Olympia-Flair genießen: „Mein Olympia-Highlight ist nicht ein bestimmter Wettbewerb, sondern das ganze Drumherum. Diesen olympischen Geist mitten in den Bergen zu erleben, macht schon nach ein paar Stunden eine Riesenfreude.“