Hape Kerkeling

„Eintrittsgeld für den Dom? Wer hat sich das denn ausgedacht?“

23.03.2026 – 07:04 UhrLesedauer: 1 Min.

Hape Kerkeling (Archivbild): Der Entertainer ist gegen Eintritt im Kölner Dom. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt)

Hape Kerkeling ist empört: Der Kölner Dom soll bald Eintritt kosten. Was das Domkapitel plant – und warum der Entertainer so heftig reagiert.

Entertainer Hape Kerkeling hat scharfe Kritik an den Plänen des Kölner Domkapitels geübt, künftig von Touristen Eintrittsgeld zu verlangen. „Unmöglich! Das geht nicht“, sagte Kerkeling der Nachrichtenagentur dpa. „Die Zeiten ändern sich – aber Eintrittsgeld für den Dom? Wer hat sich das denn ausgedacht?“

Kerkeling hat zur Kathedrale derzeit eine besonders enge Verbindung: In seinem neuen Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“ spielt der Dom eine prominente Rolle – ebenso wie Kölns Kardinal Rainer Maria Woelki. „Wir wollten ihn wahnsinnig gern dabeihaben, denn zum Glück gehört für wahnsinnig viele Menschen ja nun auch der Glaube an Gott“, erklärte Kerkeling. „Und deshalb hat das in einem Film über Glück viel verloren. Und mit wem sollte man darüber reden, wenn nicht mit dem Erzbischof von Köln, der Diözese, in der Horst Schlämmer nun mal beheimatet ist?“

Dass Woelki tatsächlich zusagte, habe ihn überrascht, so Kerkeling: „Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Aber er hat zugesagt, und das auch mit großer Freude.“

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