Nach Zwischenstopp

„MS Hondius“: Aufenthaltsort mehrerer Passagiere wohl unklar


07.05.2026 – 15:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Das Kreuzfahrtschiff „MS Hondius“ (Archivbild): Mehrere Passagiere verließen das Schiff – und werden jetzt mit Hochdruck gesucht. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Lothar Kurtze/imago)

Auf der „Hondius“ bricht das Hantavirus aus, sind die Behörden alarmiert. In mehreren Ländern werden Menschen gesucht, die Kontakt zu Infizierten hatten.

Nach dem Ausbruch des gefährlichen Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff ist der Aufenthaltsort mehrerer möglicher Kontaktpersonen offenbar unklar. Wie der Reiseveranstalter Oceanwide Expeditions mitteilte, haben 29 Passagiere das Schiff am 24. April bei einem Zwischenstopp auf der Insel St. Helena im Südatlantik verlassen – nachdem es den ersten Todesfall gegeben hatte. Der Hantavirus-Ausbruch auf dem Schiff wurde erst etwa zehn Tage später bestätigt.

Laut Mitteilung des Unternehmens waren die Passagiere, die das Schiff verlassen haben, Staatsbürger zwölf verschiedener Nationen. Bei zwei von ihnen sei die Nationalität zudem unklar. Einer der Passagiere ist demnach Deutscher. Die Personen seien von dem Reiseveranstalter kontaktiert worden. Aktuell soll ermittelt werden, wo sich die 29 Passagiere aufhalten.

Das Kreuzfahrtschiff „Hondius“ fährt unter niederländischer Flagge. Deswegen ist das Land auch federführend für die Aufarbeitung der Virusfälle verantwortlich. Die Weltgesundheitsorganisation bekräftigte am Mittwoch, dass die Infektionsgefahr klein und die Situation nicht mit der Corona-Pandemie zu vergleichen sei.

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