In Sachsen-Anhalt

Hans-Georg Maaßen könnte wohl AfD-Minister werden


12.05.2026 – 13:43 UhrLesedauer: 1 Min.

Hans-Georg Maaßen: Der ehemalige Verfassungsschutz-Chef könnte AfD-Minister werden. (Quelle: IMAGO/Jacob Schrter)

Als Verfassungsschutzpräsident fiel Hans-Georg Maaßen immer wieder durch eine Annäherung an Rechtsaußen auf. Nun könnte er für die AfD ein Ministeramt bekleiden.

Der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg-Maaßen könnte womöglich Innenminister einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt werden, sollte die Partei die Wahl dort im Herbst gewinnen. Der „Zeit“ sagte er: „Wenn es dem Land hilft, würde ich das machen.“ Allerdings wollte er nicht verraten, ob er bereits gefragt wurde.

Laut der „Zeit“ werde die Personalie in der Partei bereits diskutiert. So sagte ein AfDler der Zeitung: „Hans-Georg Maaßen ist ein Name, der im Gespräch ist, ja.“

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Zum laut der „Zeit“ spöttisch gemeinten Vorschlag eines AfD-Bundestagsabgeordneten, Maaßen könne Chef des Landesverfassungsschutzes werden und diesen umbauen, entgegnet er: „Vieles ist denkbar.“

Maaßen kennt bereits Spitzenkandidat Siegmund

Mit dem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund habe er „das eine oder andere Mal“ gesprochen. Sie hätten sich auf der Weihnachtsfeier des Landesverbandes vor rund einem halben Jahr kennengelernt.

Siegmund wisse laut Maaßen: „Wenn die AfD nicht liefert, ist das auch ein Schaden für die Bundespartei.“ Wer ein guter Wahlkämpfer sei, sei nicht zwangsläufig ein guter Regierender, betont der ehemalige Verfassungsschutzchef. „Deshalb braucht er gute Leute um sich herum, die ihn unterstützen und professionell sind, damit das nicht zu einem Schiffbruch wird.“

Maaßen war 2024 noch an der Gründung der rechtskonservativen Werteunion beteiligt, die sich von der CDU abgespalten hatte, und war ihr Vorsitzender, bis er im Herbst des vergangenen Jahres aus der Partei austrat.

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