
Endgültig aus der Krise sieht sich Grgić aber nicht. „Ich möchte mir noch nicht zu viel darauf einbilden“, sagte er. Stattdessen wolle er die Leistung in den wichtigen und schweren Spielen gegen Dänemark am Montag und Frankreich am Mittwoch bestätigen. „Ich versuche einfach zu genießen, dass der Druck jetzt etwas abgefallen ist. Weiter geht’s.“
Sein Teamkollege Dahmke wagte sich da bei seinem Lob etwas mehr aus der Deckung: „Ich freue mich extrem, dass Marko Grgić sich da ein bisschen frei schießen konnte von seinem persönlichen Problem. Das hat uns heute richtig gutgetan“, sagte er. Bundestrainer Gíslason bekundete: „Ich freue mich riesig über die phänomenale Leistung von Marko Grgić. „
„Ich denke, wir haben ihm immer deutlich gemacht, dass wir volles Vertrauen zu ihm haben. Jeder weiß, was für Wahnsinns-Qualitäten er hat und was für ein Charakter er auch ist“, lobte Gíslason Grgić ausführlich. „Er hat das Spiel an sich gerissen. Nicht nur mit seinen Toren, sondern er hat auch gute Pässe gehabt“, so Gíslason weiter. Seine Leistung zu sehen, sei „richtig schön“ gewesen. Auch der Bundestrainer dürfte hoffen, dass die Formkurve bei Grgić weiter nach oben zeigt – und so einen Erfolg gegen die Übermannschaften aus Dänemark und Frankreich erfolgreicher macht.