Gut für Deutschland – Spanien schlägt Frankreich

Frankreich verliert überraschend

Spanien liefert Schützenhilfe für das DHB-Team


Aktualisiert am 26.01.2026 – 19:43 UhrLesedauer: 1 Min.

Jan Gurri Aregay hat sich mit Spanien gegen Frankreich durchgesetzt. (Quelle: IMAGO/Maximilian Koch/imago-images-bilder)

Frankreich ist bei der Handball-EM einer der großen Favoriten. Am Montag aber patzte das Team überraschend – zur Freude der DHB-Auswahl.

Im Rahmen des dritten Spieltags der Hauptrunde hat sich Frankreich überraschend mit 36:32 Spanien geschlagen geben müssen. Die Iberer lagen dabei bereits zur Pause mit 20:14 vorn. Im zweiten Durchgang verhinderte vor allem der herausragende Torwart Sergey Hernández mit zahlreichen Paraden eine Aufholjagd der Franzosen.

Für Spanien sind es die ersten beiden Punkte in der Hauptrunde, Frankreich hingegen steht nun bei 4:2 und bleibt vorerst definitiv hinter der deutschen Mannschaft. Das DHB-Team würde dank der spanischen Schützenhilfe mit einem Punktgewinn am Abend gegen Dänemark bereits den Einzug ins Halbfinale klarmachen.

Vor 10.933 Zuschauern boten die Franzosen ihre bisher schwächste Turnierleistung. Der Favorit leistete sich vor allem im ersten Durchgang im Angriff ungewöhnlich viele Fehler und ließ in der Abwehr die nötige Aggressivität vermissen. Das nutzten die Spanier um ihren starken Torwart Sergey Hernández vom Bundesliga-Spitzenreiter SC Magdeburg immer wieder zu leichten Toren.

Durch einen 5:0-Lauf zogen die Iberer Mitte der ersten Hälfte davon, gingen so mit einem 20:14 in die Pause. Phasenweise lagen die Spanier, die keine Chance mehr auf das Halbfinale haben, sogar mit sieben Treffern vorn.

Zwar kamen die Franzosen, die am Mittwoch letzter Hauptrundengegner der DHB-Auswahl sind, dank einer Zwischenspurts zwölf Minuten vor dem Ende bis auf ein Tor (25:26) heran. Doch die Wende gelang nicht mehr. Denn Spanien konnte sich abermals auf Hernández verlassen und konterte mit einem 3:0-Lauf.

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