Idee aus Braunschweig
„Der größte Kinderchor Deutschlands“ kehrt auf die Bühne zurück
08.09.2026 – 12:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Dieses Liederfest füllt ganze Hallen: „Der größte Kinderchor Deutschlands“ kehrt zurück nach Braunschweig. Dorthin, wo alles begann.
Im nächsten Jahr gibt es „Klasse! Wir singen“ seit 20 Jahren. Der damalige Braunschweiger Domkantor Gerd-Peter Münden hatte die Idee seinerzeit umgesetzt. Zehn Liederfeste fanden damals statt: Rund 28.000 Schüler trällerten die einstudierten Lieder vor insgesamt gut 40.000 Menschen im Publikum. In ganz Deutschland fanden in den Jahren seither diese Liederfeste statt.
Im Jubiläumsjahr kehrt Münden mit dem Format zurück auf die Bühne in der Löwenstadt. Für die teilnehmenden Schulen aus der Region Braunschweig bedeutet das: Die Klassen üben das ganze Schuljahr über Lieder. Im kommenden Jahr stehen sie dann gemeinsam mit anderen Schulen im Rampenlicht.
Kurz vor den Sommerferien: „Klasse! Wir singen“ in Braunschweig
Mehrere Stationen sind im Jahr 2027 geplant. So heißt es auf der Internetseite: „Wir bringen den größten Kinderchor Deutschlands in deine Nähe.“
Der Tourauftakt ist in Meisenheim. Dann geht es unter anderem nach Lingen und Quakenbrück. Zum Abschluss kommt das Singprojekt dann nach Braunschweig – hier, wo alles begann, stehen mehrere Veranstaltungen auf dem Programm. So wird es kurz vor den Sommerferien in der VW-Halle sicher stimmungsvoll: zwischen dem 25. und 27. Juni 2027 treten jeweils Kinder und Jugendlichen der Altersstufen 1 bis 7 auf.
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In den vergangenen Jahren machte das in der Löwenstadt bekannte Liederfest immer mal wieder Station in Braunschweig. Nach der Premiere vor 19 Jahren sagte der damalige niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann übrigens: „Ich bin mir ganz sicher: Von Braunschweig geht ein mächtiger Schub für eine breite Singbewegung in unserem Musikland Niedersachsen aus.“
Auf der Internetseite des Projekts heißt es, „Klasse! Wir singen“ sei ein eingetragener Verein ohne kommerzielle Interessen. Sämtliche Einnahmen würden vollständig in das Projekt reinvestiert – etwa in Materialien, pädagogische Begleitung und die Liederfeste selbst. Denn gute Musik und ein starkes Gemeinschaftsgefühl sollten keine Frage des Geldbeutels sein.
