Großeinsatz bei Hochhausbrand – mehrere Schwerverletzte

Großaufgebot an Rettungskräften

Hochhausbrand in Berlin – Schwerverletzte und ein totes Kind

Aktualisiert am 12.02.2026 – 08:07 UhrLesedauer: 2 Min.

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Im Video: „Für die Berliner Feuerwehr handelt es sich hier um eine besondere und belastende Einsatzsituation.“ (Quelle: dpa)

In Berlin ist eine Wohnung in einem Hochhaus in Brand geraten. Die Feuerwehr rückte mit 170 Rettern an.

Bei einem Hochhausbrand im Berliner Osten sind nach Feuerwehrangaben vier Menschen schwer verletzt worden, darunter zwei Kinder. Eines starb noch in der Nacht, gab die Feuerwehr bekannt. Drei der Schwerverletzten seien unter Reanimationsmaßnahmen ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Unter einer Reanimation versteht man die Wiederbelebung einer Person. Das Feuer sei inzwischen gelöscht. Die genaue Zahl der Verletzten war noch unklar.

Die Brandwohnung befindet sich laut Feuerwehr in der vierten Etage eines 20-geschossigen Hochhauses im Ortsteil Friedrichsfelde im Bezirk Lichtenberg. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe die Wohnung komplett gebrannt. Es habe außerdem eine massive Rauchausbreitung im gesamten Gebäude gegeben, aus Fenstern schlugen Flammen. 20 Wohnungen seien vorerst nicht bewohnbar, sagte ein Feuerwehrsprecher. In manchen gebe es keinen Strom und kein Wasser, andere seien so verraucht, dass man dort nicht schlafen könne. Wer nicht bei Verwandten oder Bekannten unterkommt, könne heute in einer nahegelegenen Turnhalle schlafen. Der Bezirk versuche, für die Zeit danach Wohnungen und Hotels zu organisieren

Auf jeder Etage des Hochhauses befinden sich acht Wohnungen. Die Schwerverletzten seien aus einem Hausflur gerettet worden, hieß es.

In der Brandwohnung habe es sehr viele Einrichtungsgegenstände gegeben, sagte der Feuerwehrsprecher, deutlich mehr als für eine Wohnung üblich. Das Feuer habe sich deswegen dort rasch ausgebreitet. Der Bewohner habe sich ersten Erkenntnissen zufolge selbst retten können.

Die Feuerwehr sei in der Spitze mit rund 170 Kräften im Einsatz gewesen, hieß es. Auch eine Einheit für die Bewältigung eines Massenanfalls an Verletzten sei vor Ort. Die Polizei ermittelt zur Ursache. Einsturzgefährdet sei das Haus nicht.

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