Im Hamburger Michel

Große Trauerfeier für Kühne – mit Promis und Politikern

10.09.2026 – 17:55 UhrLesedauer: 1 Min.

Der Sarg von Klaus-Michael Kühne aus dem Michel getragen: Viele Wegbegleiter nahmen in Hamburg Abschied von dem Unternehmer. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa)

Hamburg nimmt Abschied von Klaus-Michael Kühne. Bürgermeister Peter Tschentscher würdigt den verstorbenen Unternehmer als engen Partner der Stadt.

Freunde und Weggefährten haben in Hamburg Abschied von Klaus-Michael Kühne genommen. Zur Trauerfeier in der Hauptkirche St. Michaelis kamen am Donnerstag zahlreiche bekannte Gäste.

Unter ihnen waren Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne), Kultursenator Carsten Brosda (SPD), Elbphilharmonie-Intendant Christoph Lieben-Seutter, Ex-HSV-Manager Günter Netzer und Unternehmer Ian Karan.

Günter Netzer und seine Frau Elvira: Auch der Weltmeister von 1974 kam zur Trauerfeier für Klaus-Michael Kühne. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa)

Kühne starb am 24. August im Alter von 89 Jahren in der Schweiz. Der gebürtige Hamburger lebte seit 1969 in Schindellegi am Zürichsee, blieb seiner Heimatstadt aber eng verbunden. Von seinem Vater übernahm er das Logistikunternehmen Kühne+Nagel und formte daraus einen Weltkonzern.

Tschentscher würdigt Kühnes Einsatz für Hamburg

Tschentscher sagte laut Redemanuskript: „Hamburg verliert mit Klaus-Michael Kühne einen großzügigen Stifter, eine seiner erfolgreichsten Unternehmerpersönlichkeiten sowie einen engagierten Partner für Projekte, die im besonderen Interesse der Stadt liegen“.

Kühne unterstützte Hamburg über Jahrzehnte mit großen Summen. Er spendete Millionen für die Elbphilharmonie und setzte sich als Stifter für den Bau eines neuen Opernhauses in der Hafencity ein. Auch dem Fußball-Bundesligisten HSV blieb er eng verbunden.

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