Großalarm in Bayern – LKA sprengt verdächtige Gegenstände

Großalarm in Bayern

Explosion: Wichtige Autobahn komplett gesperrt


Aktualisiert am 30.01.2026 – 11:55 UhrLesedauer: 2 Min.

Einsatzkräfte auf der A3: In der Nacht war Polizisten ein BMW aufgefallen. (Quelle: Armin Weigel/dpa)

Ein BMW gerät in eine Verkehrskontrolle auf der A3. Die Polizei findet „sprengstoffverdächtige Gegenstände“ – und nimmt eine kontrollierte Sprengung vor.

Vollsperrung, Großalarm, Sprengung: Die bayerische Polizei hat am Freitagmorgen die A3 zwischen Rosenhof (Landkreis Regensburg) und Kirchroth (Landkreis Straubing-Bogen) auf einer Strecke von mehr als 20 Kilometern komplett gesperrt und verdächtige Gegenstände gesprengt.

Gegen 2 Uhr war den Beamten ein BMW auf der Autobahn aufgefallen. Polizisten kontrollierten das Auto im Bereich der Anschlussstelle Wiesent/Wörth an der Donau – und fanden dabei eigener Auskunft zufolge „sprengstoffverdächtige Gegenstände“. Die Frau, die am Steuer saß, sowie der Mann auf dem Beifahrersitz wurden vorläufig festgenommen.

Wie die verdächtigen Gegenstände aussahen und wie viele es waren, ist noch unklar. Auch Details zu den festgenommenen Personen teilte die Polizei bislang nicht mit.

Immerhin ist inzwischen klar: Einen terroristischen Hintergrund gibt es wohl nicht. „Das schließen wir im Moment aus“, sagte ein LKA-Sprecher t-online. Ob ein Zusammenhang zur organisierten Kriminalität besteht, ist hingegen noch unklar.

Um 8.45 Uhr nahmen Sprengstoffspezialisten vom LKA eine kontrollierte Sprengung auf einem Feld neben der Autobahn vor. Teile der verdächtigen Gegenstände seien als zu gefährlich eingeschätzt worden, um sie über größere Distanzen zu bewegen, erklärte der LKA-Sprecher t-online.

Ob sie tatsächlich Sprengstoff enthielten, ist noch unklar. Die Reste sollen nun in einem Labor untersucht werden, ebenso wie die nicht gesprengten Teile der Gegenstände.

Eine Sprecherin der Polizei sagte t-online, es seien Dutzende Einsatzkräfte an der Autobahn im Einsatz. Die Vollsperrung in beiden Richtungen dauerte Stunden an. Der Bereich sei weiträumig abgesperrt worden, „um die Bevölkerung bei einer möglichen Explosion nicht in Gefahr zu bringen“.

Auf der A3 und der nahegelegenen Bundesstraße 8 mussten Autofahrerinnen und Autofahrer wegen der resultierenden Staus viel Geduld mitbringen. Am späteren Vormittag rollte der Verkehr zumindest wieder in Richtung Nürnberg, während Beamte im Umfeld weiter mit der Suche nach weiteren Spuren beschäftigt waren.

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