Griechenland und Südeuropa von Unwetter betroffen: Tote und Verwüstungen

Athen besonders schwer getroffen

Griechenland von Unwetter verwüstet – Tote


Aktualisiert am 22.01.2026 – 13:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Verwüstungen in Athen: Das Ende der Extremwetterlage ist noch nicht abzusehen. (Quelle: Louisa Gouliamaki/reuters)

Griechenland kämpft mit enormen Regenfällen, zwei Menschen kamen bereits ums Leben. In Athen spitzt sich die Lage besonders zu, aber auch in anderen Ländern Südeuropas kommt es zu Verwüstungen.

Ein Beamter der griechischen Küstenwache soll während einer Kontrolle am Hafen von Astros ausgerutscht und ins Meer gefallen sein. Aufgrund der starken Wellen konnte er sich nicht mehr aus dem Wasser retten und ertrank.

Den zweiten Todesfall gab es laut Medienberichten in Athen. Eine 56-Jahre alte Frau sei von den Wassermassen auf der Straße mitgerissen und unter einem Auto eingeklemmt worden.

Der griechische Meteorologe Nicoletta Ziakopoulou ordnet die Menge des Niederschlags für die Zeitung „Ta Nea“ ein: In der Region Attica gab es am Mittwoch so viel Niederschlag wie sonst in einem halben Jahr. Der Zivilschutz rief die Einwohner mehrerer Regionen per SMS dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. In weiten Teilen des Landes blieben die Schulen geschlossen.

Ein Anwohner aus der im Osten des Landes gelegenen Kleinstadt Metsovo erzählt der Zeitung: „Das Wasser strömte über uns hinweg. Mülltonnen wurden weggespült, Autos wurden weggespült, Schmutz wurde weggespült. Heute Morgen versuchen wir, die Autos aus dem Schlamm zu graben und die Straßen freizumachen, damit wir zur Arbeit und die Kinder zur Schule gehen können.“

Auch Athen wurde von den Unwettern schwer getroffen. Auf Videoaufnahmen aus der griechischen Hauptstadt ist zu sehen, wie sich die Straßen in reißende Bäche verwandeln. Mülltonnen, Autos und Geröll wurden von den Wassermassen durch die Gegend geschleudert.

Video | Sizilianischer Bürgermeister wird von Fluten mitgerissen

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Quelle: t-online

Italien hat noch immer mit den Folgen des Zyklons „Harry“ zu kämpfen, der das Land in den vergangenen Tagen getroffen hat. Wie die sizilianische Stadt Catania bekannt gab, bleiben die Schulen auch am Donnerstag geschlossen – es gebe noch keinen Überblick über die Verwüstung. Der Fernsehsender Rai berichtet, dass in anderen Teilen der Insel noch immer Elektrizität fehlt. Auch der Verkehr ist auf Sizilien weiterhin eingeschränkt.

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